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» Schwäbisch Gmünd | Samstag, 05. September 2009

VGW-​Geschäftsführer Burkhard Fichtner wird heute 65 Jahre alt

Manches Projekt, das die Stadt Schwäbisch Gmünd in den vergangenen zwei Jahrzehnten auf dem Immobiliensektor angepackt hat, hätte sie ohne ihre „Tochter“ VGW nicht stemmen können. Seit 26 Jahren steht Burkhard Fichtner an der Spitze dieses Unternehmens. Heute feiert er seinen 65. Geburtstag. Von Manfred Laduch

SCHWÄBISCH GMÜND – Dass starke Persönlichkeiten an der Spitze einer Firma selten von Nachteil sind, kann man an der Entwicklung ablesen, die die Vereinigte Gmünder Wohnungsbaugesellschaft (VGW) in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten genommen hat. Sie hat nicht nur ihr Vermögen erheblich erweitert und das Tätigkeitsfeld mit einer Dienstleistungs– GmbH ergänzt. Vor allem hat sie die Stadt mit Erfolg bei einer Reihe von schwierigen Aufgaben unterstützt. Das beste Beispiel ist dabei die Konversion der früheren US-​Liegenschaften für zivile Nutzungen.
Treibende Kraft in all diesen Bemühungen war Burkhard Fichtner, ein Mann, „der weiß, was er will und der durchaus seinen eigenen Kopf hat“, wie Gerhard Rembold (der jeweilige Oberbürgermeister ist Kraft Amtes Vorsitzender des VGW–Aufsichtsrates) einst feststellte. Das „Geburtstagskind“ selbst ist allerdings weit entfernt davon, sich solche Lorbeerkränze aufzusetzen. Seiner eigenen Einschätzung nach sind die VGW–Mitarbeiter „Stützen meiner beruflichen Entwicklung“. Wobei Fichtner einräumt, dass es diese Mitarbeiter nicht immer leicht mit ihm hätten.
Bezüge zur Kommunalpolitik gibt es in Fichtners Biographie schon früh. Sein Vater war Landrat, wurde später Oberbürgermeister von Stralsund. Der Jubilar selbst blieb in seinem Berufsweg der Wohnungswirtschaft treu. Nach dem Studium ging er als Direktionsassistent zur Wohnbau Württemberg, später zu einem der VGW vergleichbaren Unternehmen in Bietigheim. 1983 kam er nach Gmünd. Zum Ende des Jahres wird Burkhard Fichtner in den Ruhestand treten. Sein Nachfolger Wolfgang Frei beginnt seinen Dienst am 1. Oktober, so dass eine gemeinsame Einarbeitungszeit gewährleistet ist.
 

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