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Montag, 07. September 2009
Fußball, Bezirksliga:Bettringen mausert sich — Platz drei nach 3:2-Sieg über Heldenfingen
(her/mbo). Vor der Saison stapelten sowohl der FC Bargau als auch die SG Bettringen tief. Zu Unrecht, wie es scheint: Der FC Bargau liegt nach dem 1:0-Sieg gegen Steinheim weiter mit weißer Weste vorne, die SG Bettringen verbessert sich durch den 3:2-Erfolg über Heldenfingen auf Platz drei.
Unterkochen – Böbingen
1:
1 (
0:
0)
Ganz vorsichtig gestalteten beide Teams die Anfangsphase der Begegnung – kaum Risiko, wenige Höhepunkte. Bis zur Halbzeitpause zeigte sich den Zuschauern ein wenig prickelndes Bezirksligaspiel.
Erst nach dem Seitenwechsel zeigten die Gastgeber mehr Engagement und wurden prompt dafür belohnt. Einem Böbinger Fehlpass im Mittelfeld folgte ein Stellungsfehler in der Defensive, Priem nutzte die Gelegenheit und markierte mit einem trockenen Schuss ins lange Eck die Führung (
65.). Danach war Böbingen gefordert, mehr zu investieren. Und tatsächlich bemühte sich der
TSV und konnte in der Offensive Akzente setzen. Nach einem langen Ball in den Strafraum kam Beer zu Fall – Abwehrrecke Betz verwandelte den fälligen Elfmeter souverän zum Ausgleich (
80.). Beide Mannschaften spielten nun auf Sieg, es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch ohne Torerfolge. Letztlich kann der
TSV mit dem erkämpften Punkt mehr als zufrieden sein.
TSV Böbingen: Matussek – Riek, Gold, Mayer (
60. Krauß), Betz, Sager, Schmid (
75. Wahl), Schäffler, Beer, Bohner, Rieg (
88. Frey)
Röhlingen – Waldstetten
2:
4 (
1:
1)
Der TSGV begann gut, nahm sich dann aber eine Auszeit, in der die Platzherren nach
18. Minuten nicht einmal unverdient durch Vesel in Führung gingen. Die Gäste erholten sich aber schnell vom Rückstand und konnten durch Aaron Fröhlich (
25.) schnell den Ausgleich markieren.
Die spielerische Überlegenheit der Brenner-Elf konnten die Waldstetter aber erst nach der Pause in weitere Treffer ummünzen. Nach schöner Vorarbeit gelang Bellendorf in der
65. Minute das
1:
2. In der
78. und
85. Minute war wieder Bellendorf zur Stelle, der den TSGV gar auf
1:
4 davonziehen ließ. In der Nachspielzeit gelang Rettenmaier noch eine Ergebniskosmetik. Unterm Strich ein durchaus überzeugender Auftritt des Waldstetter Teams.
TSGV Waldstetten: Morbitzer – Bader (
32. Pall), Hollas, Hamberger, Altmann, Haug (
84. Barth), Schuler (
65. Cinar), Fischer, Behlke, Fröhlich, Bellendorf
Schnaitheim – Heuchlingen
5:
3 (
4:
1)
Die erste Viertelstunde der Begegnung befand sich der Aufsteiger noch im Tiefschlaf. Eckardt (
8.)und Kessmeyer (
15.) überrumpelten die Heuchlinger. Didovic legte nach
25 Minuten sogar das
3:
0 nach. Simon Gaugel sorgte kurzzeitig für Erleichterung, als er das
3:
1 erzielte (
42.), doch abermals Eckardt erzielte mit dem
4:
1 eine Minute vor dem Pausenpfiff die Vorentscheidung für die überlegene
TSG.
Heuchlingen kam etwas verbessert aus der Kabine, erspielte sich einige Chancen, von denen Köpf eine erfolgreich abschloss (
65.). Ein Strafstoß wurde den Gästen nicht zugesprochen – im Gegenzug erzielte Heinzmann das
5:
2 (
75.). Köpfs zweiter Treffer war nur Ergebniskorrektur (
81.).
TV Heuchlingen: Malysa – Brusta, Kurz, Lieb (
75. Müllener), Lohner, Funk, Bihlmaier (
75. Röhrle), Wöller, Cheng (
46. S. Waibel), S. Gaugel, Köpf
Bargau – Steinheim
1:
0 (
0:
0)
Den Schlachtenbummlern unterm Scheuelberg zeigte sich eine viel versprechende, flotte Anfangsphase. Doch zwei starke Abwehrreihen prägten das Spiel, welches zusehens verflachte. Gegen defensive Steinheimer fanden die Platzherren kein Mittel. Einzig Weber konnte mit einem direkten Freistoß etwas Gefahr verbreiten. Auf der Gegenseite musste Krieg in höchster Not das Unentschieden zur Pause festhalten.
Bargau kam nun besser ins Spiel. Einen langen Ball unterlief der Gästekeeper, was Roman Hübl nutzte und aus spitzem Winkel einschoss (
58.) Steinheim war gefordert und erspielte sich Chancen. Krieg musste sich bei einem Schuss von Rieberger kräftig strecken, Zoidl setzte auf der Gegenseite einen Kopfball an den Querbalken.
FC–Coach Lakner konnte mit der Leistung seiner Männer zufrieden sein.
FC Bargau: Krieg – Sorg, Morbitzer, Hellmann, Klotzbücher, Schübel, D. Bundschuh (
82. Schliefkowitz), Zoidl, Weber, Abele (
82. Kugler), Hübl (
85. Hegele)
Heubach – Türkspor HDH
2:
1 (
1:
0)
„Die erspielten Chancen hätten auch für fünf Spiele gereicht“, äußerte
TSV–Spielleiter Dietmar Fahrian im Anschluss an das Spiel. Tatsächlich boten sich beiden Teams Torgelegenheiten im Überfluss. Allein es mangelte am Abschluss. Roor, Fischer und Alim hätten allein schon den Sack in Halbzeit eins zu machen können. Elvir Alim nutzte nach
38 Minuten zumindest eine Chance zum
1:
0.
Roor legte in der zweiten Hälfte das
2:
0 nach (
66.), Heidenheim warf nun alles nach vorne. Einen Hammer von Karaman ließ Gentner abprallen, Dedic drückte das Leder zum Anschlusstreffer über die Linie (
73.). Bis zur letzten Minute drückten die Gäste auf den Ausgleich, Kühnert hätte in den Schlussminuten den verdienten Sieg in trockene Tücher packen können, scheiterte aber frei sam Gästekeeper.
TSV Heubach: Gentner – Klein, Kuhn (
60. Nungesser), Tiede, A. Ripepi, Sitges, Bayram, Fischer, Roor, E. Alim, (
76. A. Diano), Burkert (
73. Kühnert)
Bettringen – Heldenfingen
3:
2 (
1:
1)
Zunächst wirkten die Gäste spritziger: In der
16. Minute glang C. Renner das
0:
1. Bettringen erholte sich vom Rückstand und ging zunehmend engagierter zu Werke. Trotzdem fiel der Ausgleich etwas überraschend. Härter zog in der
45. Minute einfach aus
20 Metern ab — das Leder landete in den Maschen.
Nach dem Wechsel war wieder Cristoph Renner im Blickpunkt. In der
52. Minute traf Renner zum
1:
2, doch die Freude sollte nicht lange anhalten. Nur eine Minute später sah der Gästespieler die Ampelkarte. Als in der
70. Minute mit Hirsch ein weiterer Gästeakteur die Ampelkarte sah, machte die
SG Bettringen ernst: Zwei Minuten später traf Hellwig zum
2:
2. Trotz zweifacher Unterzahl blieben die Gäste gefährlich und kamen zu zwei Großchancen. Als das Spiel auf des Messers Schneide stand, schlug der eingewechselte Schiman per Kopf in der
83. Minute zu — das
3:
2 ließ sich die Bettringer Elf dann nicht mehr nehmen.
SG Bettringen: Cavatoni – Staudenmaier, Feil, Donath, Bosch, Bechthold (
46. Dalbudak), Nurin (
72. Schiman), Müller, Hellwig, Härter, Schartschinski (
70. Hamalidis).
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