Jungen und Mädchen vom TSV Waldhausen verbrachten unbeschwerte Tage an der Ebersberger Sägemühle
An der Ebersberger Sägemühle organisierte das „Zeltlager– Team“ des TSV Waldhausen, Abteilung Turnen, die diesjährige Sommerfreizeit für 22 Kinder, je zur Hälfte Jungen und Mädchen.
LORCH-WALDHAUSEN (ser). An einem Montag um
10 Uhr starteten die Teilnehmer in Waldhausen mit dem Bus zur Ebersberger Sägemühle in Oberrot. Mit Getränken und Kuchen hatte man gemeinsam die Regeln für die kommende Woche aufgestellt. Nachdem klar war, wer wo schläft und wann Küchendienst und Nachtwache hat, gings ab zur Rot zum Baden, Boot fahren und Spielen. Jeder, wie er wollte. Viel Spaß hatte man bei der Schnitzeljagd quer durch den Wald und anschließend hat man bei einem großen Lagerfeuer mit lustigen Liedern den Abend ausklingen lassen.
Am Dienstag nach dem Frühstück war Erlebnispädagogik im Wald mit Frau Nowak angesagt. Pflanzen, Waldmemory, Quiz und das „Wildschweinspiel“ ließen die Zeit wie im Flug vergehen, „wir haben trotzdem viel gelernt“, sagten die Teilnehmer. Wieder zurück ging es nach dem Mittagsvesper zum „Eierflugmaschine“ bauen und dann zum Abkühlen ins kalte Wasser. Dann durfte jeder sein Zeltlager– T– Shirt bemalen, und nach leckeren Spaghettis ging es wieder ans Lagerfeuer. Es war jetzt bereits bekannt, wie schön die Nacht im Zelt sein kann und die Schlafplätze waren sehr beliebt und umkämpft.
Am Mittwoch früh um
9.
30 Uhr spazierte man zur nahegelegenen Marhärdter Sägemühle. Dort bekam man eine interessante Führung, und die Kinder konnten so leicht den Fragebogen zur Mühle ausfüllen. Nach dem Mittagessen bastelten und bemalten sie Holzmühlen und knüpften Haar– und Armbänder. Auf dem Programm stand noch die Gestaltung des wichtigen Zeltlager-Wimpels, und alle freuten sich auf das gemeinsame Baden bei tollem Sonnenschein. Baden macht hungrig und die Würstchen vom Grillfeuer waren genau richtig.
Gut gestärkt ging es dann bei Dunkelheit zu einer Mutprobe in den Wald, wobei die Kinder in kleinen Gruppen ohne Licht durch eine besonders dunkle Stelle laufen und aus der „Hexenhütte“ ein Beweisstück mitbringen mussten. Noch ein wenig zitternd versammelten sich alle am Feuer, um Flüsterpost zu spielen, als plötzlich unheimliche Geräusche aus dem Pferdestall kamen. Mehrere „Gespenster“ rannten über die Koppel. Die Übeltäter hatten wohl die Wimpel entwendet und wurden mit viel Geschrei und Gebrüll bekämpft. Nach einigen Verhandlungen und gut gemeisterten Aufgaben wurden die Wimpel wieder zurückgegeben. Die „Gespenster“ waren dann doch ganz nett. Nach soviel Abenteuer fielen fast alle todmüde in die Schlafsäcke.
Der vorletzte Tag stand ganz unter dem Motto „Erlebnis mit Pferden“. Nach dem Striegeln, Hufe auskratzen und Satteln ging’s gemeinsam mit fünf Pferden und Ponys für zwei Stunden durch den Wald, wobei alle mal abwechselnd reiten durften. Nach dem Abendessen wurde auf der Waldbühne eine Gruselgeschichte erzählt, und danach saß man noch lange am Lagerfeuer und aß Stockbrot.
Die Zeit verging so schnell. Es war schon wieder Freitag und Packen war angesagt. Gott sei Dank hatte man Unterstützung beim Aufräumen und Saubermachen von zwei guten Seelen. Dann wurden noch die T– Shirts von allen unterschrieben und die Gruppenbilder gemacht. Die Heimfahrt verlief sehr ruhig, da alle Kinder und Betreuer versuchten, ein wenig Schlaf nachzuholen. Die Tage waren wunderbar und alle hatten viel Spaß miteinander. Das Betreuerteam freut sich schon auf das nächste Mal.
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