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Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Donnerstag, 21. Januar 2010

HfG-​Bachelor-​Abschlussarbeit mit Red dot ausgezeichnet

Für ihre Bachelor-​Abschlussarbeit über eine Notation der Gebärdensprache „Index 1.0“ sind Christine Kleine und Anna Preuninger mit einem „red dot: best of the best Junior Award“ Kategorie Communication Design und damit ein weiteres Mal mit einem internationalen Designpreis ausgezeichnet worden.

SCHWÄBISCH GMÜND (is). Die Arbeit greift die Grundprinzipien der 1974 von Valerie Sutton konzipierten Gebärdenschrift „SignWriting“ auf und wurde von den beiden Kommunikationsgestalterinnen optimiert und weiterentwickelt. Der red dot: best of the best“ gilt als Qualitätssiegel und wird jährlich für anspruchvolles und innovatives Design vergeben.
In Deutschland leben etwa 16 Millionen Schwerhörige und rund 80.000 gehörlose Menschen (Angaben laut Deutschem Gehörlosen Bund und Deutschem Schwerhörigenbund). Letztere können unsere Lautsprache selbst mit den leistungsfähigsten Hörgeräten nicht nutzen. Aus den so entstehenden Verständigungsbarrieren resultiert der Bedarf nach einer alltagstauglichen schriftlichen Kommunikationsform. „Index 1.0“ ist eine Schrift für Gehörlose und stark Schwerhörige, um ihnen eine bessere Schulbildung und Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen. Die dreiteilige Arbeit aus Notation, Buch und Poster dokumentiert die Konzeption dieser Schrift, mit der das gesamte Zeichensystem des SignWriting sehr aufwendig in eine alltagstaugliche Anwendung sowie in ein leicht erlernbares logisches System überführt wurde. Das anschauliche und klar strukturierte Buch behandelt neben den Hintergründen der Gehörlosenkultur den Sinn und Zweck des neuen Schriftsystems sowie die gestalterischen Formalien der einzelnen Elemente.
Das Abschlussprojekt entstand 2008 unter fachlicher Beratung der HfG–Professorinnen Dr. habil. Angelika Karger und Gabriele N. Reichert.
 

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HfG-​Bachelor-​Abschlussarbeit mit Red dot ausgezeichnet

Für ihre Bachelor-​Abschlussarbeit über eine Notation der Gebärdensprache „Index 1.0“ sind Christine Kleine und Anna Preuninger mit einem „red dot: best of the best Junior Award“ Kategorie Communication Design und damit ein weiteres Mal mit einem internationalen Designpreis ausgezeichnet worden.

SCHWÄBISCH GMÜND (is). Die Arbeit greift die Grundprinzipien der 1974 von Valerie Sutton konzipierten Gebärdenschrift „SignWriting“ auf und wurde von den beiden Kommunikationsgestalterinnen optimiert und weiterentwickelt. Der red dot: best of the best“ gilt als Qualitätssiegel und wird jährlich für anspruchvolles und innovatives Design vergeben.
In Deutschland leben etwa 16 Millionen Schwerhörige und rund 80.000 gehörlose Menschen (Angaben laut Deutschem Gehörlosen Bund und Deutschem Schwerhörigenbund). Letztere können unsere Lautsprache selbst mit den leistungsfähigsten Hörgeräten nicht nutzen. Aus den so entstehenden Verständigungsbarrieren resultiert der Bedarf nach einer alltagstauglichen schriftlichen Kommunikationsform. „Index 1.0“ ist eine Schrift für Gehörlose und stark Schwerhörige, um ihnen eine bessere Schulbildung und Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen. Die dreiteilige Arbeit aus Notation, Buch und Poster dokumentiert die Konzeption dieser Schrift, mit der das gesamte Zeichensystem des SignWriting sehr aufwendig in eine alltagstaugliche Anwendung sowie in ein leicht erlernbares logisches System überführt wurde. Das anschauliche und klar strukturierte Buch behandelt neben den Hintergründen der Gehörlosenkultur den Sinn und Zweck des neuen Schriftsystems sowie die gestalterischen Formalien der einzelnen Elemente.
Das Abschlussprojekt entstand 2008 unter fachlicher Beratung der HfG–Professorinnen Dr. habil. Angelika Karger und Gabriele N. Reichert.
 

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