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» Sport | Freitag, 29. Januar 2010

Handball, Württembergliga: Der direkte Verfolger kommt am Sonntag um 17 Uhr in die Großsporthalle

Nicht in den Griff bekam der TSB Gmünd im Hinspiel den Rückraum des TV Flein. Am Ende stand eine deutliche 36:41-Niederlage. Deshalb haben sich die Blau-​Gelben für das Duell mit dem direkten Verfolger in der Tabelle am Sonntag in der Großsporthalle einiges vorgenommen. Ab 17 Uhr soll die Revanche folgen. Von Patrick Tannhäuser

„Wir hatten keinen guten Tag erwischt“, bekennt Trainer Rolf Kölle im Rückblick auf das erste Aufeinandertreffen mit dem TV Flein in dieser Saison. Der Rückraum der damaligen Gastgeber traf in der Sandberghalle nach Belieben. Denis Kübler, Fabian Gerstlauer und Fabian Göppele erzielten zusammen ganze 30 Treffer – diese Torquote reicht meistens schon aus, um einen Sieg zu feiern. „Wir müssen uns was einfallen lassen“, bastelt Kölle schon an der Taktik für das Spitzenspiel zwischen dem Dritten und Vierten des Gesamtklassements. Die Lösung könnte eine Veränderung im Deckungsverbund sein. Weg von der bisher praktizierten 6:0-Abwehr hin zu einer 5:1-Variante. „Es wird wahrscheinlich in Richtung 5:1 gehen“, bestätigt der Coach, der dies auch schon im Training unter der Woche üben ließ. Für den vorgezogen Part kommen einige Akteure in Frage. So raubten schon mehrfach Patrick Schamberger und Moritz Nothdurft den Gegner den letzten Nerv. Nicht die einzigen Alternativen die Kölle in der defensive zur Verfügung stehen. Durchaus denkbar sei es, die eingespielte 6:0-Abwehr weiterhin beizubehalten. „Dann gilt es aggressiver gegen den Ballführenden vorzugehen“, so Kölle. Schon bei der letzten Auswärtsniederlage bei der Turnerschaft Göppingen das Problem. Zu einfach kam das Team über seinen Mittelmann in der zweiten Hälfte zu vielen Toren. „Es war seit langem mal wieder ein Spiel mit über 25 Gegentoren. Jetzt wollen wir wieder unter dieser Quote bleiben“, gibt der Süßener als Vorgabe für die Partie gegen den TVF.
Trotz der guten Leistung des Gegners im Hinspiel müssen sich die Gmünder vor Flein keinesfalls verstecken, denn die Gäste haben ein ähnliches Problem wie der TSB. Zuhause bärenstark und in der Fremde mit Schwächen. „Warum das so ist, das ist schwer zu erklären“, so Kölle. In Gmünd spiele mit Sicherheit die für viele Mannschaften ungewohnt große Halle eine Rolle, aber auch die Unterstützung durch die eigenen Fans sei sehr wichtig. „Man hat eine andere Anspannung“, erklärt der TSB-​Verantwortliche. Positiv für die Blau-​Gelben ist, dass Johannes Frey wieder voll einsatzfähig ist. Zuletzt trat er wegen seiner Meisterprüfung ein wenig kürzer.
TSB Gmünd: Fuß, Neukamm – S. Göth, Schamberger, M. Hieber, S. Frey, J. Frey, Czypull, B. Göth, Boizesan, Tobias, St
 

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