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Freitag, 29. Januar 2010
Volleyball, Regionalliga: DJK-Damen treffen am morgigen Samstag in der Römerhalle auf Allianz Stuttgart II
Nach dem Auswärtssieg in Tübingen, der die DJK wieder etwas aufatmen ließ, erwartet die Gmünder Volleyballerinnen am morgigen Samstag (19.30 Uhr) in der Straßdorfer Römersporthalle ein ganz harter Gegner. Denn gegen die Allianz aus Stuttgart bezog die Feistritzer-Truppe bereits mächtig Prügel. Von Matthias Bolsinger
„Überfordert“, „Lehrgeld“, „vorgeführt“ – diese Schlagworte umschrieben den desolaten Auftritt der
DJK beim Hinspiel in der Vaihinger Hegelhalle. Gerade einmal
58 Minuten hatten die Mädels von Allianz-Coach Daniel Riedel gebraucht, um die Gäste, mit dem Fan-Anhang im Gepäck, per
3:
0-Sieg geradewegs wieder auf die Heimfahrt zu schicken. Ein wenig Pech, eine Menge Unvermögen auf
DJK–Seite und geballte Klasse auf Seiten der Stuttgarterinnen sorgten für ein ganz klares Ergebnis:
18:
25,
14:
25,
13:
25. Klar war das Team aus der Landeshauptstadt vorneweg zu den stärksten Teams der Liga gerechnet worden, doch solch eine Lehrstunde übertraf alle Erwartungen und zerstörte die Hoffnung auf einen Überraschungs-Coup, war die
DJK Gmünd bis dahin doch ungeschlagen geblieben und hatte zudem auch noch Aufstiegsaspirant TV Villingen eine Niederlage zugefügt.
Stuttgart, das sogar auf Spielerinnen mit Erst– und Zweitligaerfahrung in seinem Kader zurückgreifen kann, hatte bis dahin nicht gerade einen seinen Ambitionen entsprechenden Saisonstart hingelegt.
4:
4 Zähler lagen auf dem Punktekonto, weil Villingen und der
SSV Ulm den Allianz-Mädels ein Bein stellen konnten – eindeutig zu wenig. Doch die herausragende Vorstellung gegen die
DJK, das bis dahin wohl beste Saisonspiel, legte bei den Riedel-Schützlingen den Schalter auf Vollgas um. Sie eilten von Sieg zu Sieg, einzig der TV Villingen vermochte die Allianz bisher – das zweite Mal – zu besiegen. Das Rennen um den Aufstieg ist mittlerweile quasi aussichtslos, doch die Stuttgarterinnen haben ihren Platz in der Liga gefunden: nämlich ganz weit oben.
Von allzu großer Kühnheit, wie vielleicht noch vor dem Hinspiel, ist der
DJK daher vor dem erneuten Aufeinandertreffen, sei es auch vor heimischem Publikum, eher abzuraten. „Zwei Punkte gegen den Abstieg“, so Trainerin Carmen Feistritzer, erspielte sich die
DJK am vergangenen Wochenende gegen den FV Tübinger Modell. Die Perspektive ist nun eine ganz andere. Und es ist bereits klar: Die Allianz stellt eine ganz Harte Nuss dar. Und die
DJK muss auf der Suche nach dem passenden Werkzeug im eigenen Kasten suchen. Unbedingter Einsatz und fester Siegeswille müssen schon einmal parat gelegt werden, um für die Allianz in der Römersporthalle den Spielverderber spielen zu können.
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