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Kultur |
Sonntag, 31. Januar 2010
Kunstbetrachtung im Prediger-Museum: Peter Jakob Schobers Mädchen aus der Rue St. Paul
Ein Werk der Moderne aus den reichen Sammlungen des Museums im Prediger steht im Mittelpunkt einer intensiven Darstellung und Besprechung: Ein Porträtgemälde des in Gschwend geborenen Peter Jakob Schober.
KUNST (sv.) Seit Herbst
2009 erfreut sich die in einer Kooperation mit dem „Treff Spitalmühle“ initiierte „Kunstbetrachtung“ großer Beliebtheit — nicht nur bei Senioren. Am Dienstag
2. Februar, um
15 Uhr, widmet sich Museumsleiterin
Dr. Gabriele Holthuis einem Gemälde von Peter Jakob Schober: „Mädchen aus der Rue St. Paul“, Öl auf Leinwand, aus dem Jahr
1930. Treffpunkt für alle Interessierten ist die Information im Museum im Prediger (
1. Obergeschoss). Die Teilnahme an der Kunstbetrachtung kostet
2,
50 Euro.
Peter Jakob Schober,
1897 in Gschwend geboren und
1983 in Beilstein-Billensbach verstorben, gehört zu den Malern der Klassischen Moderne Südwestdeutschlands, die konsequent ihren Weg zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit gegangen sind. Seine Gemälde, deren Gegenstand vielfach der heimischen Umgebung entnommen ist, wirken manchmal fast wie abstrakte Kompositionen und zugleich wie eine Realitätsbeschreibung. Seine Motive betrachtet er als eine gebaute Ordnung von Farben und Formen. Für Schobers stilistische Entwicklung maßgebend war zum einen sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (
1922 —
1929) u.a. bei den Professoren Christian Landenberger und Heinrich Altherr. Zum anderen ein Studienaufenthalt in Paris, wo er sich intensiv mit dem Werk Cézannes auseinandersetzte (
1929 —
1931).
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