Neujahrsempfang des Landfrauenvereins Unterm Rechberg fand viel Anklang
„Gemeinsam sind wir stark!“ Dass es so ist, haben die Landfrauen Unterm Rechberg beim ersten Neujahrsempfang in Straßdorf kürzlich unter Beweis gestellt. Ein nettes Programm wartete auf die Gäste.
SCHWÄBISCH GMÜND
(pm). Unter Stabführung der ersten Vorsitzenden, Ursel Schabel, wurden sämtliche Vorarbeiten getroffen und alle Frauen machten mit. Da wurden Kuchen gebacken, Kartoffeln geschält, die Gemeindehalle und Tische dekoriert, kurzum alles eigenständig vorbereitet. „Werden die Leute auch kommen?“ Und sie kamen; die neu renovierte Gemeindehalle platzte schließlich aus allen Nähten.
Nach einem Gläschen Sekt für jeden Besucher begrüßte Ursel Schabel die Gäste aus Straßdorf, Rechberg und dem ganzen Umland recht herzlich und wünschte allen einen guten Start ins Neue Jahr. Ihr ganz besonderer Dank galt Baubürgermeister Julius Mihm, der in Vertretung von Oberbürgermeister Arnold gekommen war, Ortsvorsteher Nussbaum, der auch mit Rat und Tat bei den Vorbereitungen zur Seite stand, Frau Wanner, Kreisvorsitzende des Landfrauenverbandes, weiteren Ehrengästen und den Vertretern der örtlichen Vereine.
„
18 Jahre Landfrauen Unterm Rechberg!“ Die erlangte Volljährigkeit, so meinte Ursel Schabel, sei doch ein Grund, mit der ganzen Gemeinde ein kleines Fest zu feiern. Und sie betonte in ihrer Rede, dass längst nicht nur Bäuerinnen von den Themen der Landfrauen angesprochen würden, sondern alle Frauen. Denn die Zeiten und mit ihr die Menschen hätten sich verändert. So stünden heute aktuelle gesellschaftspolitische Fragen, alles um die Gesundheit und Bewegung, hauswirtschaftliche Themen, Kreativität und Gemeinschaft im Vordergrund. Das Angebot des Landfrauenvereins sei so vielseitig, dass es sich für jede Frau lohne, dabei zu sein.
In seinem anschließenden Grußwort wünschte Ortsvorsteher Nussbaum allen Anwesenden ein gutes Jahr
2010 und sprach seinen Dank für die Einladung und für die Idee, eine solche Veranstaltung durchzuführen, an die Landfrauen aus. Vielleicht, so äußerte er, könne dieser Neujahrsempfang ja der Beginn einer Tradition in Straßdorf sein. Ein kurzer Ausblick auf die in Straßdorf vorgesehenen Vorhaben beweise, dass trotz der Finanzkrise einiges bewegt werden könne. Alles in allem lohne es sich, in Straßdorf mit seinem guten Vereinsleben und gutem bürgerschaftlichen Zusammenhalt, zu leben und sich, jeder auf seine Weise, zu engagieren.
„Straßdorfer Orgelpfeifen“ eroberten die Herzen der Besucher
Nach dem Mittagessen, schwäbische Maultaschen in der Brühe oder mit Salat, startete die Jazztanzgruppe des TV Wißgoldingen das unterhaltsame Programm. Die jungen Damen überzeugten mit Können und guter Choreografie. Die Herzen der Zuschauer eroberten sich anschließend die kleinen Sängerinnen und Sänger der „Straßdorfer Orgelpfeifen“ unter Leitung von Jürgen Kässer und Jutta Bengel. Tollen Applaus spendeten die Zuschauer auch der Aufführung „Ka mas wissa“ einiger Landfrauen und auch der Sketch, hervorragend gespielt von Toni Baumhauer und Gabi Möndel, wurde mit viel Beifall bedacht.
Höhepunkt und Abschluss des unterhaltsamen Programms bildete der Auftritt der Sänger des Liederkranzes Straßdorf. Mit launigen Worten und Liedern lud Paul Kübler zu einer Wanderung ein, wobei das Lied „Ei du Mädchen vom Lande“ natürlich nicht fehlen durfte. Es war ein Loblied an Ursel Schabel, deren vielfältiges Engagement viel Bewunderung und Anerkennung verdiene. Eben Frauenpower! Mit in seine Laudatio schloss er ebenfalls Toni Hummel mit Ehemann ein, die für den Verein wertvolle Arbeit leisteten und noch leisten.
Nach dem Sturm auf das Kaffee– und Kuchenbüfett gab Toni Hummel in ihrem Schlusswort der Hoffnung Ausdruck, dass doch auch einige jüngere Frauen den Weg zum Landfrauenverein finden mögen. Dies wäre eine Bereicherung – für beide Seiten. Ihren Dank richtete sie an alle Besucher, an Ortsvorsteher Nussbaum, an alle Mitwirkenden und an die fleißigen Landfrauen, ohne deren Hilfe die Durchführung dieser Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. In diesen Dank schloss sie auch die Vorsitzende, Ursel Schabel, ein, die die Hauptverantwortung für diesen Neujahrsempfang getragen und alles hervorragend organisiert habe.
Vielleicht war dieser Empfang wirklich der Beginn einer Tradition. Eine Fortsetzung würde sich lohnen! So jedenfalls der allgemeine Tenor nach dieser Veranstaltung.
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