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» Ostalbkreis | Freitag, 03. Dezember 2010

Sängerbund Göggingen gestaltete eine Messe im Petersdom und genoss die Romreise aus vollen Zügen

Nach mehr als einjähriger Planung war es vor Kurzem endlich so weit: Der erste Teil der insgesamt 87-​köpfigen Reisegruppe des Sängerbund Göggingen machte sich auf den Weg nach Rom.

GÖGGINGEN (pm). Nach einer kurzweiligen Fahrt mit dem Bus wurde in Siena in der Toskana ein Zwischenstopp mit Übernachtung eingelegt. Am nächsten Morgen erwartete die Teilnehmer eine Führung in Siena. Die Fahrt nach Rom wurde dann über interessante Landschaften durch die Toskana fortgesetzt.
Gleichzeitig startete der andere Teil der Reisegruppe mit dem Flugzeug in Richtung Rom. Auf dem Flughafen wurden die Fluggäste von einer sprach– und ortskundigen Hostess erwartet und mit einem einheimischen Bus zum Hotel gefahren. Nachdem beide Reisegruppen das Hotel nahe dem Petersplatz erreicht und eingecheckt hatten, wartete das erste gemeinsame Abendessen auf die Teilnehmer. Gemütliche Abende im Hotel sollten dann in den nächsten Tagen folgen.
Am darauffolgenden Sonntag machten sich beide Reisegruppen nacheinander auf den Weg das „Romantische Rom“ zu erkunden. Es wurde die „Spanische Treppe“, der „Trevibrunnen“, das „Pantheon“ und der „Piazza Navona“ besichtigt. Am Nachmittag trafen sich alle Teilnehmer um durch einen Seiteneingang, fernab aller Touristen, in den Petersdom zu gelangen. Nach einer Stellprobe begann um 16 Uhr der Gottesdienst bei dem die aktiven Sänger das „Panis Angelikus“, das „Ave Verum“ und das „Lokus Iste“ in lateinischer Sprache sangen. Die Heilige Messe wurde in Italienischer Sprache abgehalten. Am Ende wurden die Sänger aus Göggingen in deutscher Sprache vorgestellt, was die Gottesdienstteilnehmer zu einem kleinen Beifall veranlasste. Somit war der eigentliche Höhepunkt der Romreise bereits bewältigt.
Am Montag und Dienstag folgte der Programmablauf für beide Reisegruppen in unterschiedlicher Reihenfolge. Mit einer interessanten Führung wurde der Vatikan besichtigt. Hierbei wurden vor allen die Größenverhältnisse der größten Kirche der Welt angesprochen. Die Führung wurde abgeschlossen mit der Besichtigung der neuesten Papstgräber. Anschließend stand der Nachmittag zur freien Verfügung. Die Reisegäste besichtigten zunächst Rom von der Kuppel des Petersdoms bevor alle auf eigene Faust die Stadt erkundeten.
Sängerbund sang in allen Päpstlichen Basiliken
Am Tag darauf folgte die Stadtrundfahrt mit Besichtigung aller Päpstlichen Basiliken. Zunächst wurde die Basilika „St. Paul vor den Mauern“ besichtigt. In dieser Kirche ist der Apostel Paulus begraben. Mosaikbilder aller Päpste sind dort zu bestaunen. Danach ging die Fahrt weiter zur Basilika „San Giovanni in Laterano“, dem Papstsitz bis zur Fertigstellung des heutigen Petersdoms vor ca. 500 Jahren. Nächstes Ziel war die Basilika „St. Maria Maggiore“, die vor 1500 Jahren an einer Stelle gebaut wurde, an der am 5. August Schnee gefallen war. In allen drei Kirchen wurde den Teilnehmern die Geschichte die sich hinter den Kirchen verbirgt, sehr anschaulich erklärt.
Den Aktiven Sängern wurde die Möglichkeit eingeräumt in allen drei Kirchen ein Lied zu singen. Mit dem Petersdom, St. Paul vor den Mauern, San Giovanni in Lateran und St. Maria Maggiore war es den Sängern vergönnt, in allen vier Päpstlichen Basiliken Roms zu singen. Dies können sicherlich nur wenige Chöre von sich behaupten.
Nach der Mittagspause wurde das „Antike Rom“ besichtigt. Das „Colosseum“, das „Forum Romanum“, der „Cirkus Maximus“, und der „Piazza Venezia“ wurde den Gästen durch die Führerin nähergebracht. Am letzten Tag der Romreise nahmen alle Teilnehmer an der Generalaudienz von Papst Benedikt XVI teil. Alle anwesenden Gästegruppen wurden in deren Heimatsprache einzeln begrüßt, so auch die Teilnehmer des Sängerbundes Göggingen.
Danach begann die Heimreise. Die Fluggäste wurden mit dem Bus der Fa. Jakob zum Flughafen gefahren, die Busreisenden wurden anschließend im Hotel abgeholt.
Die Fluggäste schlossen nach einem sicheren Flug den Ausflug mit einem Essen im Gasthaus „Zur Post“ in Lorch ab, die Busreisenden kamen nach einer Nachtfahrt am frühen Donnerstagmorgen sicher in Göggingen an. Alle Teilnehmer waren sich einig, eine sehr beeindruckende Reise erlebt zu haben.
 

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