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» Sport | Montag, 01. Februar 2010

Handball, Württembergliga: Das Duell mit Verfolger Flein beherrschte der TSB klar vor eigenem Publikum und siegte mit 33:25

Die stärkste Saisonleistung lieferte der TSB Gmünd im Aufeinandertreffen mit Verfolger TV Flein ab, da waren sich Spieler und Trainer nach dem 33:25-Sieg einig. Mit einer starken Defensivleistung sicherten sich die Blau-​Gelben zwei Punkte und entschieden auch den direkten Vergleich für sich. Von Patrick Tannhäuser

Im Vergleich mit dem Auftritt bei der Turnerschaft Göppingen vor rund einer Woche war ein kompletter anderer TSB Gmünd im Heimspiel gegen den TV Flein zu sehen. Stark in der Abwehr und treffsicher im Angriff präsentierten sich die Blau-​Gelben zumindest in der Anfangsphase. Vor allen Dingen die taktische Umstellung der Defensive sollte sich schnell bewährt machen. Trainer Rolf Kölle ließ seine Jungs in einer 5:1-Formation agieren und die Gäste aus Flein hatten damit ihre liebe Not. Keine konstruktiven Angriffe, kaum klare Möglichkeiten, dazu noch ein Andreas Fuß im Gmünder Tor, der die Schützen zum Wahnsinn trieb – schon nach acht Minuten machte sich der Frust beim TV Flein bemerkbar. Fabian Gerstlauer, im Hinspiel noch einer der überragenden Akteure auf Seiten des TVF, schrie seine Mitspieler an: „Was ist denn eigentlich los.“ Der TSB führte zu diesem Zeitpunkt 4:1 und für Flein gab es kein Durchkommen. Erst nachdem die Gmünder ein paar hundertprozentige Chancen ausließen, schaffte Flein nach einer knappen Viertelstunde den Ausgleich zum 4:4. Die Kölle-​Schützlinge blieben unbeeindruckt und legten gleich wieder zwei Tore vor. Kurz vor der Pause führte der TSB gar mit fünf Treffer. Zwei Unachtsamkeiten brachten die Gäste bis zum Seitenwechsel wieder auf drei Tore heran.
Doch schon vor der Pausensirene deutete sich an, was in Hälfte zwei Programm werden sollte. In den letzten zehn Sekunden kassierte Sven Ortmann eine Zeitstrafe, Flein musste nach dem Wechsel also zu Fünft aufs Parkett. Daran konnte sich das Team gleich einmal gewöhnen, denn in der letzten halben Stunde war es aufgrund von Undiszipliniertheiten und unnötigen Fouls selten komplett. Dies spielte den Gmündern in die Karten, die bald ihren Vorsprung konstant auf fünf Tore ausbauten, ehe sie in der Schlussphase endgültig Klarheit schafften und am Ende mit 33:25 die Oberhand behielten. Nicht nur der Sieg war wichtig, sondern auch die Deutlichkeit – so behielten die TSBler auch im direkten Duell die Nase vorn. Das Hinspiel ging mit 36:41 verloren. Und auch die Vorgabe des Trainers, nicht mehr als 25 Gegentore, wurde erreicht. „Das war die beste Abwehrleistung in dieser Runde“, befand Kölle, der nur die Chancenauswertung in der ersten Hälfte bemängelte.
TSB Gmünd: Fuß – M. Hieber (9), Schamberger (2), J. Frey (5), S. Frey (3/​1), Czypull (2), S. Göth (2), B. Göth (2), Steiner (1), Nothdurft (1), Boizesan (6).
TV Flein: Eberle, Schneppenheim – Brenner (1), Gerstlauer (7/​1), Kübler (2), Bauer (7), Zäh, Müller, Stierl (1), Tataro, Wörner (4), Graul (3), Ortmann.
 

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