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» Ostalbkreis | Montag, 01. Februar 2010

Mit Pauken und Trompeten: 56 Gruppen nahmen am Samstag in Lorch am Faschingsumzug teil

Mit einem dreifachen „Schenkel-​Hoi“ und Pauken und Trompeten wurde der Lorcher Faschingsumzug am vergangenen Samstag eingeläutet. Von Volker Grahn

LORCH. Die Lorcher Faschingsgesellschaft (LFG), Initiator der Veranstaltung führte den Umzug an. Mit 56 Gruppen schlängelte sich der Gaudiwurm von der Lorcher Innenstadt bis hin zum Hartplatz der Stauferschule. Närrinnen und Narrhallesen erfreuten sich an den zahlreichen, langnasigen und bunt geschminkten Hexen wie die Fetzenhexen, den Cannstatter Stäffeles-​Hexen oder den Heubacher Schlosshexen. Ob Minigarde, Tanzgarde oder Prinzengarde – alle zeigten dem gespannten Publikum unter großem Beifall ihr tänzerisches Können. Trotz klirrender Kälte schwangen sowohl die Donzdorfer Nodabiagr, Waldstetter Lachabatscher oder die Gmendr Altstadtfäger, die sich in neuem Gewand präsentierten, rhythmisch ihre zum Teil kuriosen Instrumente. Auch in diesem Jahr wurden viele der den Straßenrand säumenden Gäste ohne viel Federlesens dem närrischen Treiben einverleibt: Händeweise Konfetti landeten entweder auf dem Kopf oder in den Jacken, schrilles Schminken auf noch unbemalten Gesichtern oder eine Entführung von Passanten im Hexentaxi brachte die Masse zum Lachen. Für die kleinen Gäste hingegen gab es händevoll Bonbons, Schokolade, Lollis und Gummibärchen. Sie hatten beim Aufsammeln der Beute ihre Freude. Wer nach dem Umzug Lust auf noch mehr närrisches Treiben hatte, der feierte im LFG-​Guggenzelt mit DJ Frieder zu fetziger Musik noch einige Stunden weiter. Die Fasnetsgesellschaft empfing auch in diesem Jahr traditionell die Zunftmeister.
 

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