Beim Sportlerball in der Mehrzweckhalle in Lautern sorgten Alt und Jung für gute Laune
Die traditionell am Fasching beteiligten Abteilungen, von der Kindergarde bis zu den Alten Herren des SV Lautern, sorgten mit viel Ideenreichtum für Spaß beim diesjährigen Sportlerball. Von Karin Abele
HEUBACH LAUTERN. Die Tanz– und Showband „round-midnight“ heizte mit Stimmungs– und Schunkelrunden gleich von Anfang an richtig ein. Thomas Kühnhöfer führte wieder mit viel Witz durchs Programm und trug mit dem Schlachtruf Radi-Radau und mancher Rakete zur guten Stimmung bei. Nach dem Einmarsch des Hofstaats legte die
34-köpfige Kindergarde ihren Tanz aufs Parkett. Gleich zwei Funkenpaare zeigten gleichzeitig ihren Tanz. Die Kindergarde wurde von Heike Hieber und Renate Grundmann einstudiert. Die Gardemädels wurden für ihren Gardetanz, trainiert von Heidi Mraz und Petra Weber mit viel Beifall belohnt, sie durften ohne Zugabe nicht von der Bühne.
Die Violett Stars, gecoacht von Silva Focke, zeigten ihr Temperament. Der Nachtwächter aus Lautern, Ortsvorsteher Bernhard Deininger, plauderte wieder so manche Erkenntnis seiner Kontrollgänge auf seine kernige Art aus. So meinte er gleich zu Beginn seiner Bütt „Ebbes isch gloga ond ebbes isch wohr. So gibt er zum Besten: „Die Haushaltslage ist prekär, die Stadt ist pleite, die Kassen leer. In Lautern muss man — ich will’s berichten, halt auch a mol auf was verzichten. Sei es für Professor Hering die schnelle Breitbandversorgung oder die Straßenlampen im Brühl, so sind die Straßen in Zukunft mit Gefühl zu begehen. Der Weg zur Hütte vom Albverein, wird auch auf nächstes Jahr verschoben und „auf d’nuia Halle miaßad mir jetzt verzichta“. Und weiter: „Doch ihr send selber Schuld — und des isch des, was zählt. Ihr hend den Stadtrat letzschdes Jahr doch selber gwählt. Au d’Schuldeswahla send scho g’wesa.“ So wusste Deininger noch so manchen Reim auf die Freiwillige Feuerwehr und einen Alten Sportvereinler und wie es so drei Lauternern mit dem Navi erging. Unter der Regie von Susi Mücke und Flo zeigte das Männerballett der
JIL, dass auch sie die Gymnastik mit Steppbrettern gut beherrschen. Beim zweiten Tanz bewiesen sie, dass sie das Fichtenmofa starten können. Auch die „Gazellen vom
TSV Böbingen, gecoacht von Bärbel Grieser und Verena Lanzinger, waren wieder zu Gast in Lautern. Dem folgte der Tanz „Lady GaGa“ der Frauengymnastikgruppe einstudiert von Heike Hieber.
Die AH-Herren traten dieses Jahr als Hausfrauen auf und schwangen ihre Gemüsesiebe und –töpfe zum Walzer trainiert von Heike Hieber und Petra Weber. Die Gardemädels hatten mit Jani Deininger und Loren Grunert noch einen Showtanz vorbereitet und durften ohne Zugabe nicht von der Bühne. Der Elferrat steigerte unter der Leitung von Hagen Altmann das Bruttosozialprodukt. Zum Finale kamen alle Akteure nochmals auf die Bühne. Anschließend fand die große Polonaise statt.
Noch keine Kommentare vorhanden.