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» Ostalbkreis | Freitag, 12. Februar 2010

Bürgermeister Ottmar Schweizer spricht als Schweinchen verkleidet zu Göckeln, Hunden, Affen und zahlreichen Besuchern

Tierisch ging es beim Mögglinger Rathaussturm zu. Remsgöckel, Hunde und Affen nahmen den Platz vor dem Rathaus ein. Aus den Rathausfenstern äugten nach einiger Zeit dann ein paar Schweinchen.

MÖGGLINGEN (nb). Auf der Bühne vor dem Rathaus traten die aber nicht auf. Und für die, die ins Rathaus wollten, galt: „Wegen Schweinegrippe geschlossen.“ Die Remsgöckel ließen sich davon freilich nicht beirren. Schließlich musste Bürgermeister Ottmar Schweizer gefunden werden, der sich dann als eines der Schweinchen erwies, was gar nicht so leicht zu erkennen war — denn seine Stimme war durch eine Erkältung etwas lädiert.
Gemeinsam mit den anderen Schweinchen hielt er Ausschau nach Essen, aber die Hoffnung wich der Feststellung: „Niemand gönnt uns einen Happen. Nicht ein Euro fällt in den Schlitz, der beim Sparschwein oben ist.“ Ihnen sei schon vor Hunger schlecht, sie seien abgemagert und geschwächt. „Ihr werdet schon sehen, was passiert, wenn Ihr ins Rathaus rein marschier“, so die Warnung an die Remsgöggel. „Der Sturm hier rein wird sich nicht lohnen: Im Saustall hier gibt’s nichts zu holen.“
Auch wenn es schon immer so gewesen sei, dass die großen, grünen, blauen Scheine stets die großen Schweine retten: Nicht so in Mögglingen: „Remsgöckel retten arme Sau! Denn wenn keine einzige närrische Sau überlebt, wär’s bald aus — mit Mögglau.“ Und letztlich gelte: „Wenn wir bis Aschermittwoch fett, haben wir doch noch überlebt.“
 

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