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» Ostalbkreis | Freitag, 12. Februar 2010

Fahne der Lorcher Fasnetsgesellschaft weht am Rathaus

Die Locher Fasnetsgesellschaft hat mit ihren Hexen das Lorcher Rathaus im Sturm genommen und ihrem Bürgermeister Karle ein Baströckle verpasst und wie immer die Leviten gelesen. Von Ulrich Rund

LORCH. So wünscht sich die Lorcher LFG für die Kultur in Lorch auf dem Binzareal ein Kulturzentrum, weil der Sport seins schon lange bekommen hat. Die Lorcher „Pflasterstoi sind au im freia Fall was der Schultes merkt es kleppert überall, und Streusalz isch au am ausganga“ – so die Lorcher Hexa.
Der Lorcher Bürgermeister „Karl der Zarte“ übergab die Macht an die Narren und „für Lorch bricht an somit eine neue Zei, von Beamten und Bürokratie komplett befreit“, wie Karl Bühler in seiner Rede formulierte. Dass auch in Lorch das Streusalz knapp ist, räumte der Bürgermeister ein – hatte aber auch ein Gegenmittel: Aus dem Schrank zu Hause könne er noch etwas Salz verteilen.
Doch „Straßenverhältnisse hin oder her andere Sorgen plagen mich noch viel mehr“, fuhr Bühler fort. Das Geld werde knapp und knapper. Ihn sei aber heute Nacht ein Geistesblitz gekommen: Er übergab der Fasnetsgesellschaft zwei Sammelbüchsen mit dem Auftrag, damit während ihrer Regierungszeit das Stadtsäckel zu sanieren.
Mit den Gmendr Altstadtfägern und Gesangseinlagen der begeisterten Narren wurde das Lorcher Rathaus zum Schunkeln gebracht. Und zum Schluss landete „Karle der Zarte“ mit Bastrock und Südseezauber im Kochtopf der Lorcher Insulaner getreu des diesjährigen Fasnets Mottos.
 

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