Bildungsbüro Ostalb hat seine Arbeit beim Landratsamt auf dem Hardt aufgenommen
Der Ostalbkreis sieht in der Bildung ein zentrales Schlüssel– und Zukunftsthema und hat sich zum Ziel gesetzt, den Ostalbkreis zur Bildungsregion weiter zu entwickeln. Seit Anfang Februar ist das Bildungsbüro Ostalb beim Landratsamt besetzt.
OSTALBKREIS
(pm). Annette Frey und Volker Zimmer werden künftig als zentrale und übergeordnete Koordinierungs– und Kontaktstelle Ansprechpartner für Fragen zur Bildung und Weiterbildung im Ostalbkreis sein. Im Landkreis gibt es verschiedenste Akteure, Einrichtungen und Institutionen aus den Bereichen Schule, außerschulische Bildung, Jugend, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft. Ziel der Bildungsregion Ostalb ist es, die zahlreichen Bildungseinrichtungen sowie die Bildungsverantwortlichen zu vernetzen und die Bildungsqualität innerhalb des Landkreises weiter zu verbessern. Neben der Steuergruppe und dem Bildungsrat stellt das neu geschaffene Bildungsbüro eines der zentralen Organe der Bildungsregion Ostalb dar. Angesiedelt ist das Bildungsbüro direkt im Büro des Landrats, Leiterin ist Annette Frey. Nach ihrem Studium zur Grund– und Hauptschullehrerin an der PH Schwäbisch Gmünd war sie an verschiedenen Schulen und Schularten als Pädagogin und Fachbereichsleiterin tätig — zuletzt an der Parkschule in Essingen mit Schwerpunkt Hauptschule. Durch ihre fünfjährige Tätigkeit als Pädagogische Fachberaterin beim Staatlichen Schulamt in den Bereichen Schulentwicklung und Regionale Lehrerfortbildung ist sie mit den schulischen Strukturen im Ostalbkreis sehr gut vertraut.
Neben ihrer pädagogischen Kompetenz erwarb sich Frey vor ihrer Tätigkeit als Lehrerin durch ein Grundstudium der Rechtswissenschaften und eine kaufmännische Ausbildung auch juristische und kaufmännische Kenntnisse. Sie verfügt darüber hinaus über fundierte Erfahrungen im Projektmanagement — nicht zuletzt aus ihrer zweijährigen Tätigkeit als Sachbearbeiterin für Kultur der Stadt Heubach. Unterstützt wird Annette Frey von Volker Zimmer, der nach seinem Lehramtsstudium für Grund– und Hauptschulen ein Aufbaustudium in Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt Schulpädagogik absolvierte. Neben einer Tätigkeit als Wissenschaftliche Hilfskraft sammelte er in der Planung und Durchführung von Seminaren zum Berufsfeld „Diplom-Pädagoge“ sowie als Lehrbeauftragter und Akademischer Mitarbeiter für Schulpädagogik der PH Gmünd erste berufliche Erfahrungen. Zimmer ist — als Akademischer Mitarbeiter mit einem Auftrag von
50 Prozent — aktuell in die Erstellung des Bildungsberichts des Ostalbkreises eingebunden. Er hat sich neben einer hohen Kompetenz im Bereich der empirischen Schulforschung auch Kenntnisse über den bundesweiten Stand der Entwicklung von Bildungslandschaften erworben.
„Das Bildungsbüro Ostalb soll nach unserem Verständnis als Koordinierungs– und Kontaktstelle für Fragen zur Bildung und Weiterbildung im Ostalbkreis fungieren sowie Kooperationen und Vernetzungen initiieren“, erläutert Landrat Klaus Pavel die Zielrichtung und erhofft sich auch Impulse für neue Projekte.
Als eines der ersten Projekte soll ein Konzept zur Förderung und Verbesserung der Sprachkompetenz von Kindern und Jugendlichen — insbesondere mit Migrationshintergrund — entwickelt werden. Parallel dazu ist geplant, die Bildungslandschaft im Ostalbkreis in einem „Bildungsportal“ der Öffentlichkeit und den Akteuren im Bildungsbereich transparent und zugänglich zu machen. Weitere Handlungsfelder werden sich aus der Analyse des ersten Bildungsberichts des Ostalbkreises ergeben, der momentan in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd erstellt wird und gegen Ende des Jahres veröffentlicht werden soll. „Wir sehen unsere primären Aufgabenbereiche in der Netzwerkbildung und in strategischen sowie strukturellen Impuls– und Koordinierungsaufgaben und weniger in der Beratung in individuellen und solitären Fragestellungen des Bildungsbereichs oder der Bildungsberatung der Bevölkerung. Das Bildungsbüro will keine Parallelstrukturen aufbauen sondern im Gegenteil Vernetzungen und Kooperationen anbahnen“, betont Annette Frey.
Das Bildungsbüro Ostalb ist im
1. OG, Zimmer
102, in der Dienststelle Hardt des Landratsamts Schwäbisch Gmünd, Oberbettringer Str.
166, zu erreichen. Annette Frey, Telefon
0 71 71/
32 –
43 66; Volker Zimmer, Telefon
0 71 71/
32 –
43 67.
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