Rems-Zeitung - Täglich eine gute Zeitung

Anzeige

Lokalnachrichten

» Ostalbkreis | Sonntag, 14. Februar 2010

Grabbensitzung in Herlikofen: Vielseitiges Nonstop-​Programm bei der CVG

„Route 66“ — so lautete in dieser Saison das Motto des CVG. Um die närrischen Inhalte dieses Mottos mitzuerleben, fand sich zur CVG-​Grabbensitzung am Samstagabend eine große Besucherschar in der ausverkauften Herlikofener Gemeindehalle ein.

GMÜND-​HERLIKOFEN (pm). Auch dieses Jahr boten die „Grabben“ wieder ein vielseitiges und kurzweiliges Nonstop-​Programm. Die Darbietungen der bunten Narrenschar ließen die Stimmung in der Gemeindehalle mehr als nur einmal zum Überschäumen bringen.
Bereits der nicht enden wollende Einzug der Aktiven ließ erkennen, dass sich die Besucher auf ein prunkvolles Geschehen freuen durften. Die Karnevalisten, angekündigt vom Sitzungspräsidenten Walter Spohn und musikalisch begleitet von der Herlikofener Musikkapelle, formierten sich sogleich zu einem prächtigen bunten und schunkelnden Bühnen– und Hallenbild. Man konnte bereits jetzt schon erkennen, dass sich auch die Jüngsten (Kinder– und Teeniegarde sowie Jung-​Grabben) bestens auf diesen Abend vorbereitet haben. Alle Aktiven ließen es sich nicht nehmen, die Besucher vor Programmanfang gleich ins Schunkeln zu bringen. Danach verlas der Königsgrabb Petra einen Prolog, in dem sie dem Publikum viel Vergnügen und mächtig viel Spaß an diesem Abend wünschte.
Die Kleinsten des Vereins, die Kindergarde, bildeten den Anfang eines närrischen Darbietungsreigens. Sie zeigten allen Anwesenden, dass auch sie einen supertollen lustigen Showtanz, einstudiert von Wolfgang Bieser zusammen mit seinem Sohn Sebastian, perfekt vorzeigen können.
Danach ließ es sich die Teeniegarde nicht nehmen, auch ihren prächtigen Gardetanz zu zeigen. Auch hier konnte man sehen, dass Trainerin Ilka Fiebig sowie Betreuerin Biggi Wengert ihre Mädchen fest im Griff haben.
Auch in diesem Jahr gehörten die Geesbach-​Bruddler zum festen Bestandteil der Grabbensitzung. Jürgen Kolhep, Martin Seibold, Rainer und Florian Pflieger stellten erneut lokales Geschehen in Reimform in närrisches Rampenlicht und ließen viele offene Fragen für die Ortschaft Herlikofen zum Nachdenken offen.
Als Premiere konnte der Carnevalverein Grabbenhausen in diesem Jahr sein neues Tanzmariechen Gina Palesch präsentieren. Trotz Lampenfieber begeisterte sie mit ihrem Tanz das Herlikofener Publikum. Der Applaus sprach Bände.
Als dann die Jungmusiker ihre Showeinlage zum Besten brachte, tobte das Publikum vor Lachen. Sie zeigten dem Publikum, was man unter dem Begriff „Rotkäppchen auf amerikanisch“ so alles verstehen kann. Hierbei wurden die Lachmuskeln der Zuschauer das erste Mal sehr beansprucht. Einstudiert wurde diese perfekte Show von Jochen Müller und dem ganzen Jugendausschuss.
Als kleine Verschnaufpause ließ man dann die bereits Tanzkapelle “Duo Seccos“ zur Schunkelrunde aufspielen.
Danach konnte das Tanzmariechen „Mona“ ihren spritzigen Solotanz, einstudiert von Manuela Dörre, perfekt dem gespannten Publikum zeigen. Sie wurde hierfür mit tosendem Applaus von der Bühne verabschiedet.
Und immer wieder: Helden in Strumpfhosen
Nach einem grandiosen zweiten Platz beim Männerballett-​Turnier in Waldstetten war das Publikum schon auf das „Vizemeister-​Männerballett“ des CVG gespannt. Als amerikanische Polizistinnen war es ein leichtes, sich in wirkungsvollen Posen zu präsentieren. Das Publikum konnte sich vor Begeisterung und Staunen kaum auf den Stühlen halten. Fest im Griff hatte diese „Woman-​Group“ Sandra Meinecke und Johanna Schmid.
Nach einem tosenden Applaus hatte es die Juniorengarde, unter der Leitung des Sarina Barth sowie Simone Ohrnberger, sehr schwer, ihren schmissigen Tanz dem Publikum zu präsentieren.
Die Begeisterung des Publikums nahm kein Ende. Erst recht nicht, als das CVG– „Damenballett“ auf die Bühne kam. Sie legten gekonnte einen fetzigen Tanz hin. Dieser wurde einstudiert von Uli Maier, die selbstverständlich auch in dieses Jahr selber mittanzte.
Die Geesbachgrabben versammelten sich in gewohnt politischer Manier dann auf der Bühne. Walter Spohn hatte, wie zu allen Prunksitzungen der letzten Jahre, Kleinbürgerliches und Großpolitisches zu einer gelungenen Gesangsnummer zusammengestellt. Begleitet wurden sie wie immer am Klavier von Kuno Stegmaier. Als krönenden Abschluss zeigte die Prinzengarde einen superfetzigen Gardetanz, der zeigt, dass diese Mädchen sich mit ihrer tänzerischen Leistung vor niemanden verstecken müssen. Einstudiert wurde dieser Gardetanz von Sarina Barth sowie Simone Ohrnberger.
Als kleine Überraschung kam dann noch zu später Stunde die Guggenmusikkapelle „Weihere Schränzer“ aus Riedholz/​Solothurn/​Schweiz vorbei und brachte die komplette Halle nochmals außer Rand und Band.
Danach ging es bis tief in die Nacht mit der Sitzungskapelle „Duo Seccos“ weiter.
 

Noch keine Kommentare vorhanden.

Neuen Kommentar hinzufügen