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Sonntag, 14. Februar 2010
Manfred Pawlita: Kooperationen, Miteinander und Geschlossenheit sind Zeichen der Stärke
SPORTKREIS OSTALB (pm). Der TSV Ruppertshofen wird in diesem Jahr die Ausrichtung des Sportkreistages 2010 übernehmen. Am Freitag, 12. März, führt der Sportkreis Ostalb seine Mitgliederversammlung, den Sportkreistag, in der Gemeindehalle Ruppertshofen durch. Beginn ist um 19 Uhr. Hierzu sind alle Vereine und Fachverbände im Ostalbkreis, die Politischen Mandatsträger aus Landtag und Bundestag, die Partner des Sportkreises Ostalb und alle Gäste bereits eingeladen worden.
„Nur alle zwei Jahren findet eine Mitgliederversammlung des Sportkreises statt, nur alle zwei Jahre können wir diese als sportpolitisches Schaufenster des Sports nutzen“, so Sportkreisvorsitzender Manfred Pawlita, und er führt weiter aus: „In finanziell schwierigen Zeiten müssen wir mehr denn je Geschlossenheit zeigen. Nachdem wir die letzten Jahre in der Sportförderung seitens des Landes durch den Solidarpakt I Planungssicherheit hatten, finden derzeit die Verhandlungen über die Sportförderung der näheren Zukunft, also zum Solidarpakt II, statt. Und wir alle wissen heute nicht, was bei den Verhandlungen herauskommt. Ich hoffe, dass die Politik trotz Finanzkrise zu den Aussagen des seitherigen Ministerpräsidenten steht. Es gibt kein besseres Förderprogramm, als in den Sport, in die Vereine zu investieren.“
Pawlita nenn als Beispiel die vereinseigenen Sportstätten. „Hier schaffen wir aus einem Euro Zuschuss acht bis zehn Euro Vermögenswert. Und da haben wir noch keine sozialen Leistungen mit eingerechnet.“ Gerade auf diesem Hintergrund erwarten die Mitglieder des Sportkreisvorstandes und des Sportkreisausschusses viele Verantwortliche und Delegierte aus Vereinen und Verbänden.
Mit einem sportlichen Auftritt des
TSV Ruppertshofen wird der Sportkreistag eröffnet. Nach der Begrüßung und der Totenehrung, sowie der Vorstellung der Gemeinde Ruppertshofen und des
TSV Ruppertshofen folgen „Gespräche mit der Politik“ — keine Grußworte, sondern Gespräche in Interviewform.
Die Formale Tagesordnung sieht folgende Inhalte vor: Kurzer mündlicher Bericht des Vorsitzenden, Bericht der Kassenprüfer, Aussprache zu den Berichten, Entlastung, Satzungsänderungen in Form und Anzahl der Zusammensetzung und Bezeichnung des Vorstandes, Wahlen des Sportkreisvorstandes und des Sportkreisausschusses, der Kassenprüfer und der Delegierten zum Landessportbundtag in Weingarten. Inhaltlicher Schwerpunkt des Sportkreistages wird ein Referat zum Thema „Kooperation: Was und wer mit wem?“ sein. Manfred Pawlita dazu: „Bereits jetzt wachsen mehr und mehr kooperative Elemente in die Sportvereinsarbeit hinein. Ich bin überzeugt, dass es noch viel mehr Kooperationen in der Zukunft geben wird, ja sogar geben muss: sportiv inhaltlich, organisatorisch und infrastrukturell.“ Die Festlegung des Tagungsortes des Sportkreistages
2012 und eine sportliche Schlussdarbietung beenden dann den Sportkreistag.
Anträge zur Tagesordnung müssen zwei Wochen vor dem Sportkreistag bei der Geschäftsstelle des Sportkreises Ostalb in Heuchlingen eingegangen sein. Verspätet eingehende Anträge werden nicht mehr auf die Tagesordnung gesetzt.
Das Thema des diesjährigen Frauentreffs am
27. März in Herlikofen, „Frauen, Sport und Mut“, kann auf den Sportkreistag am
12. März in Ruppertshofen, übertragen werden als Aufforderung an alle Sportvereine und Fachverbände, am Sportkreistag teilzunehmen. „Denn nur wenn viele Verantwortliche aus vereinen und Verbänden in schwierigen Zeiten wichtige Entscheidungen gemeinsam tragen, ist der Sport stark. Und nur ein gut besuchter Sportkreistag macht uns Mut!“, so der sich wieder zur Wahl stellende Manfred Pawlita.
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