Oberbürgermeister Richard Arnold zu Gast bei der Arbeitsloseninitiative a.l.s.o.
Kürzlich folgte Oberbürgermeister Richard Arnold einer Einladung der a.l.s.o. und informierte sich über die aktuelle Arbeit sowie zukünftige Visionen des Vereins.
SCHWÄBISCH GMÜND
(pm). Beim Treffen in den Räumen des Frauenprojektes
a.l.s.o. Lia beschrieb OB Arnold eingangs sein Anliegen, Schwäbisch Gmünd als attraktives Zentrum in der Region zu positionieren und das Gmünder Rathaus als offenes Haus für alle Bürger und Bürgerinnen zu sehen. Deutlich wurde dabei seine persönliche Offenheit und sein Interesse, Bürgerinnen in schwierigen Situationen soweit wie möglich auch von Seiten der Stadt zu unterstützen, so
z.B. für Selbständige in der Krise pragmatische Lösungen bezüglich Gewerbesteuer und Forderungen des Finanzamts zu schaffen. Die nun fortbestehende städtische Zuständigkeit für den Unterhalt der Schulgebäude ist in dem Zusammenhang auch als wichtiger Beitrag zur Stärkung der regionalen Infrastruktur und damit zur Sicherung von Arbeits– und Ausbildungsplätzen im Handwerk zu sehen. Anschließend stellten die Mitarbeiterinnen der
a.l.s.o. ihre aktuellen Projekte und Schwerpunkte vor. Im Verlauf des Gesprächs ergaben sich vielseitige Anknüpfungspunkte zwischen Aufgaben zu Projekten der
a.l.s.o. und Interessen der Stadt.
Enge Kooperation mit der Gmünder Stadtverwaltung
So kam von Oberbürgermeister Richard Arnold der Vorschlag, Kunstobjekte, die bei dem Projekt LIA im Zuge der Berufsintegrationsangebote für junge Frauen entstehen, in Kooperation mit der Frauenbeauftragten im Rathaus zu präsentieren. Bezüglich des
a.l.s.o. Projekts Ausbildung in Teilzeit ist eine Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung bereits seit September
2008 konkret, da ein Ausbildungsplatz in Teilzeit besetzt wurde und die Stadt sich als Vorreiter und Beispiel für andere Arbeitgeber versteht. Für dieses Projekt berichtete Martien de Breokert, dass aufgrund der guten Nachfrage eine regionale Erweiterung mit einem Sprechtag in Aalen ab Februar
2010 umgesetzt wird. Für
2011 ist eine Ausdehnung des Angebots nach Heidenheim angedacht, um in ganz Ostwürttemberg mit dem Thema präsent zu sein. Oberbürgermeister Richard Arnold bewertete diese Strategie als positiv und schlüssig, zumal auch Schwäbisch Gmünd strukturell eingebunden in die Region Ostwürttemberg arbeitet.
Im Hinblick auf die Möbelbörse und das aufgrund einer verlorenen Ausschreibung im Moment beendete Vermittlungscoaching am Münsterplatz, ist die
a.l.s.o. aktiv um neue gute Möglichkeiten zur Unterstützung ihrer Zielgruppen zu entwickeln. Zwar konnte der Brand der Möbelbörse mit dem Umzug ins Hortengebäude gut bewältigt werden, doch ist die zukünftige Raumfrage nach wie vor offen. Die Vorteile der Präsenz in der Innenstadt sind deutlich und es zeigte sich im Gesprächsverlauf, dass auch von Seiten der Stadt das Interesse besteht, die Angebote der
a.l.s.o. in der Nähe der Innenstadt aufrecht zu erhalten.
Derzeit sind Visionen ganz besonders gefragt
Infolge dieser Raumsuche und der geplanten Neupositionierung des Vermittlungscoachings stehen im Moment bei der
a.l.s.o. Visionen, Kreativität und Eigeninitiative hoch im Kurs, und es war der Wille deutlich, erfolgreich weiter für soziale Anliegen aktiv zu sein und einen Beitrag zur guten Lebensqualität in der Stadt zu leisten. Diese aktuellen Ausblicke führten zu einem angeregten, lebendigen Austausch über geplante sozialunternehmerische Aktivitäten und Oberbürgermeister Richard Arnold sagte gerne zu, weiterhin im Kontakt zu bleiben und soweit möglich Visionen und Anliegen der
a.l.s.o. in der Umsetzung zu unterstützen.
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