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Dienstag, 16. Februar 2010
LEICHTATHLETIK: Gold und dreimal Bronze für LG Staufen bei den württembergischen Schülerhallenmeisterschaften in Ulm
Dreisprung-Gold für Max Wolf, dreimal Bronze und zwanzig weitere Endkampf-Platzierungen waren die Ausbeute der Nachwuchsathleten der LG Staufen bei Teil I der württembergischen Schülerhallenmeisterschaften in Ulm. VON HANS BENDL
Auf sehr starke Konkurrenz trafen die Rot-Weißen in der Messehalle
4 vor allem in den Sprintwettbewerben. Im
60-m-Vorlauf der Klasse M
15 verbesserte sich Manuel Klusik um zwei Hundertstel auf
7,
82 Sekunden und erreichte das B-Finale, wo er in
7,
88 Sekunden Fünfter wurde. Im Hochsprung stellte er mit
1,
68 m seine Bestleistung ein und wurde Fünfter. Seinen Hausrekord im Weitsprung schraubte er um
14 cm auf
5,
58 m hinauf, was Platz sechs bedeutete.
Lukas Waldenmaier blieb über
60 Meter mit
8,
22 Sekunden um drei Hundertstel unter seiner Bestzeit. Mit
1,
60 m im Hochsprung (Platz acht) erfüllte der Regionalmeister nicht ganz die Erwartungen. Dagegen steigerte sich der Bargauer im Stabhochsprung um zehn Zentimeter auf
2,
70 m und wurde Siebter. Im Kugelstoßen landete er mit
10,
45 m auf Rang
15. Hier taten sich alle Staufener schwer mit dem Eisengerät, da in den Gmünder Hallen nur mit der gummiummantelten Kugel trainiert wird.
Besonders eindrucksvoll präsentierte sich in Ulm der Bettringer Max Wolf. Dabei lieferte er sein Meisterstück im Dreisprung ab. In seinem allerersten Wettbewerb in dieser Disziplin hüpfte er gleich im ersten Versuch auf
11,
04 m hinaus, womit er der Konkurrenz den Schneid abkaufte und sich vor dem Sindelfinger Leon Bühler (
10,
66 m) klar die Goldmedaille sicherte.
Stark auch sein Auftritt über
60 m Hürden. Im Finale wiederholte er seine Vorlaufzeit von
9,
04 Sekunden und wurde Vierter. Dieselbe Platzierung gab es für ihn im Hochsprung, wo er mit
1,
71 m seine Bestmarke einstellte. Schließlich steigerte Wolf im Stabhochsprung seinen Hausrekord um zehn Zentimeter auf
3,
00 m und kam auf Platz fünf. Die
3,
10 m hatte er im letzten Versuch bereits übersprungen, als der Stab noch gegen die Latte fiel und diese herabfallen ließ.
In der Klasse M
14 erkämpfte sich Hallenregionalmeister Markus Gütlin im Kugelstoßen mit
10,
71 m Platz fünf vor Marcel Schnierer mit
10,
36 m. Letzterer steigerte sich im
60-m-Vorlauf von
8,
43 auf
8,
30 Sekunden und wurde danach im B-Finale mit
8,
40 Sekunden Siebter. Die tragische Figur in dieser Altersklasse war sicherlich Jonas Waldenmaier, der in sechs Disziplinen gemeldet und mit großen Hoffnungen angereist war.
Der vierfache Hallenregionalmeister war einfach nicht fit und musste nach
8,
60 Sekunden im Sprint und
10,
25 m im Kugelstoßen (Siebter) einsehen, dass er an diesem Tag ins Bett gehörte.
Erfolgreichste
LG–Teilnehmerin in der Klasse W
15 war Lisa Ostertag. Der Weitsprung-Spezialistin gelang es zwar nicht, ihren Titel zu verteidigen. Aber nachdem sie ihre seitherige Bestmarke von
5,
25 m in einer glänzenden Serie über
5,
35 m und
5,
37 m bis auf
5,
45 m gesteigert hatte, reichte es wenigstens zur Bronzemedaille. Mit der siebtschnellsten
60-m-Vorlaufzeit von
8,
33 Sekunden erreichte sie das A-Finale, in dem sie in
8,
28 Sekunden Fünfte wurde. Weniger gut lief es über
60 m Hürden, wo
9,
89 Sekunden Rang
17 bedeuteten. Im Kugelstoßen gelangen der Göggingerin
10,
15 m (Platz acht).
Sabrina Dammenmiller unterbot im Vorlauf über
60 Meter mit
8,
39 Sekunden ihre Bestzeit um ein Hundertstel und drückte diese im B-Endlauf (Zweite) auf
8,
36 herunter. In ihrem ersten Dreisprung-Wettkampf wurde die Bargauerin mit
9,
70 m Sechste. Gleich um vierzehn Hundertstel steigerte sich Franziska Abele auf
8,
40 Sekunden. Im
60-m-B-Finale gab es dann für ihre
8,
42 Sekunden Platz drei. Außerdem erzielte sie im Dreisprung
8,
58 m (Rang elf).
Luisa Gallée wurde im Weitsprung mit
4,
71 m Achte und im Hochsprung mit
1,
52 m Neunte. Iris Kerker egalisierte im Stabhochsprung mit
2,
30 m ihre Bestmarke und kam auf Platz fünf. Die
9,
23 m im Dreisprung ergaben Platz acht. Tina Brenner stieß die Kugel
10,
09 m (Rang neun) und sprang
4,
62 m (Platz
13) weit.
In der Klasse W
14 hatte man auf Pia Prosch die Hoffnungen gesetzt. Die Bargauerin enttäuschte diese auch keineswegs. Schon im
60-m-Vorlauf schraubte sie ihre Bestzeit von
8,
62 auf
8,
44 Sekunden herunter, verzichtete danach jedoch auf das B-Finale, um sich auf den Weitsprung zu konzentrieren.
Hier legte sie eine Klasse-Serie hin und übertraf als Vierte mit
5,
17 m ihren Hausrekord um einen Zentimeter. Zur Bronzemedaille fehlte ihr nur ein, zur Silbermedaille drei Zentimeter!
Dramatik pur war dann im Hochsprung angesagt. Mit
1,
60 m gelang Pia Prosch die Einstellung ihrer Bestleistung. Dieselbe Höhe überwanden auch zwei Konkurrentinnen. Für alle drei war jedoch bei
1,
63 m Endstation, so dass die Anzahl der Fehlversuche für die endgültige Platzierung ausschlaggebend war. Und hier hatte die
LG–Athletin einen zu viel und wurde daher mit Bronze ausgezeichnet. Wäre die Leistung in Relation zur Größe der Springerinnen gesetzt worden, hätte ihr allerdings Gold zugestanden.
Eine weitere Bronzemedaille erkämpfte sich Patricia Sonnentag im Stabhochsprung, nachdem sie sich dort mit
2,
40 m um zehn Zentimeter verbessert hatte. Hinzu kamen bei ihr Platz
6 im Hochsprung mit
1,
51 m sowie die Ränge
13 und
19 im Kugelstoßen (
8,
39 m) bzw. Hürdensprint (
10,
36 Sekunden).
Theresa Widera steigerte sich über
60 Meter um elf Hundertstel auf
8,
61 Sekunden und war mit
10,
19 Sekunden schnellste
LG–Hürdenläuferin. Mit
1,
45 m wurde die Heubacherin im Hochsprung Achte. Im Kugelstoßen landete sie mit
8,
16 m auf Rang
16. Dorina Baiker kam im Stabhochsprung mit
2,
10 m auf den sechsten Platz. Katharina Helm wurde im Hochsprung mit
1,
40 m Zwölfte. Über
60 Meter Hürden belegten Jessica Worsch (
10,
60 Sek.) und Annika Ilg (
12,
13 Sek.) die Ränge
21 und
22.
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