Publikum war einmal mehr von den kleinen Murradabbr begeistert und plädiert für Neuauflage im kommenden Jahr
Der im Anschluss an den Rathaussturm am schmutzigen Donnerstag in der Kulturhalle gefeierte erste Leinzeller Murraball war ein voller Erfolg.
LEINZELL
(pm). Man zog mit den Wetzgauer Guggen „Überdruck“ mit lautem Getöse in das toll, mit vielen Murren dekorierte Untergeschoss der Leinzeller Kulturhalle. Dort heizten die Guggen den durchgefrorenen Narren noch mal so richtig kräftig ein. Für die musikalische Unterhaltung sorgte an diesem Abend DJ Bernd Hilbig, welcher mit tollen Liedern die Murren und Gäste bei Stimmung hielt. Auch war an diesem Abend für das leibliche Wohl bestens gesorgt.
Gleich zu Beginn der Party war auch die Bekanntgabe des Wimpelrätsels, wobei der
1. Platz an Bäckersfrau Heide Weith ging. Ihr Preis war natürlich auch eine „Murr“, welche ihr vom Bürgermeister Ralph Leischner überreicht wurde.
Ihren Auftritt — diesmal im „Warmen“ – durften die kleinen „Murradabbr“ zum zweiten Mal dem begeisternden Publikum zeigen und natürlich ließen es sich die Gäste nicht nehmen, auch lauthals um Zugabe zu bitten. Selbst Bürgermeister Leischner musste bei der Zugabe wieder mit den kleinen „Murradabbr“ die Beine schwingen.
Nach unzähligen Polonäsen entlang der tollen Theke im Untergeschoss der Halle, kam auch eine Einlage des Murrakönigs Wickie I., wobei es so allerlei zu rechnen gab. Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt des „Traumschiff-Balletts“ von der Skizunft Leinzell. Man weinte Tränen vor Lachen, mit welcher Hingabe die Tänzer(innen) sich zu den Rhythmen von Udo Jürgens bogen.
Doch die Auftritte nahmen kein Ende und so bekamen die Murren noch Besuch von den „Gaga-Girls“ aus Lautern und man fühlte sich wie im Musical bei „We will rock you“. Zuletzt unterbrach noch Wolfgang Petri alias Charlie Haizmann, seine Deutschlandtournee, um in Leinzell noch ein paar Lieder zu trällern. „Ein gelungener Faschingsball mit vielen Überraschungen. Bitte im nächsten Jahr unbedingt wieder!“, hörte man mehrfach aus dem Publikum den Wunsch nach einer Neuauflage
2011.
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