Ortsvorsteher Wendelin Schmid und Trauergemeinde trugen das Faschingswahrzeichen zu Grabe — bis zum 11. November
Auf eine sehr gelungene Faschingssaison wurde gestern in Weiler zurückgeblickt. Zum Begräbnis des Bergochs hatten sich die Weilermer Verantwortlichen traditionell schwarz gekleidet vor dem Bezirksamt versammelt. Von Marcus Menzel
GMÜND-WEILER. Bis zum
11. November müsse man sich von dem lieb gewordenen Tierchen verabschieden, trauerte Faschingspräsident und Ortsvorsteher Wendelin Schmid. Das falle um so schwerer, als der Bergochs Weiler wieder einmal durch eine phantastische Faschingssaison gebracht habe. Besonders gerne erinnere er sich an den Umzug, sagte Schmid – und musste einräumen, dass in diesem Jahr „umzugstechnisch“ die Gmünder das Wetterglück auf ihrer Seite hatten. Vermutlich habe das etwas mit dem Salvator zu tun, der sich schon auf seine anstehende „Verschönerung“ freue.
Was ihm auch in diesem Jahr wieder gut gefallen habe sei das völlige Ausbleiben von Diebstählen, die es bei früheren Umzügen schon gab, sagte der hauptberufliche Polizist. Keinerlei Aggressionen zu spüren Alle Veranstaltungen hätten unheimlich viele Besucher angezogen, war Wendelin Schmid begeistert. Und alle hätten sich gefreut, keiner habe Stunk gemacht. Seine Mitstreiter bestätigten, dass weder beim Faschingsball noch bei anderen Terminen irgendwelche Aggressionen zu spüren gewesen seien.
Auch an die Prunksitzung mit vielen Höhepunkten denke man gerne zurück. Schmids Dank galt allen Beteiligten, die die Veranstaltungen durch ihren Einsatz erst möglich gemacht hätten. Speziell denke er auch an die fleißigen Wagenbauer, die auch — wie im vergangenen Jahr — bei bitterer Kälte zugange gewesen seien. Abschließend lud Wendelin Schmid die „Trauergesellschaft“ zu einem „Leichenschmaus“ mit Lachs– und Heringsbrötchen ins Bezirksamt ein.
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