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» Schwäbisch Gmünd | Freitag, 19. Februar 2010

Schenk Werkzeug– und Maschinenbau GmbH & Co. KG erweitert sein Portfolio

Vor wenigen Tagen ging die Euroguss in Nürnberg zu Ende. Auch die Firma Schenk Werkzeug– und Maschinenbau GmbH & Co. KG aus Gmünd war unter den Ausstellern auf der Messe und kehrte mit einer gesunden Portion Optimismus zurück.

SCHWÄBISCH GMÜND (pm). „Ein Rückgang der Auftragslage erfordert sehr großes Engagement“, so einfach bringt es Geschäftsführer Joachim Windeisen auf den Punkt, was er und Gerhard Gansler im vergangenen Jahr auf die Beine stellten. „Krisenzeiten sind nur zu meistern durch Kreativität, durch sehr hohe Flexibilität, durch Investitionen in die Mitarbeiter und in den Maschinenpark.“ So wurde im Jahr 2009 entgegen dem Trend bei Schenk modernisiert und eine Million Euro in den Maschinenpark investiert.
Es wurden neue Modelle für den Transport von Flüssigmetallen entwickelt und erstmals auf der Euroguss in Nürnberg in diesem Januar der Fachwelt mit großem Erfolg vorgestellt. Die maßgeblichen Fachorgane berichteten über mehrere Seiten, beim obligatorischen Presserundgang am ersten Messetag war Schenk die Attraktion. Freilich wusste man bei Schenk schon während der achtmonatigen Vorbereitungszeit auf diese Messe, dass man den Markt und die Anforderungen der Gießereien mit diesen Geräten mehr als zufriedenstellen kann, denn das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie entschied sich dafür, diese Innovation zu unterstützen.
„Und wir investieren, trotz partieller Kurzarbeit, weiter in unsere Mitarbeiter“, führt Windeisen weiter aus, „wir haben in der Montage noch keine Kurzarbeit, in der Mechanik wird teilweise kurzgearbeitet und für unsere Angestellten haben wir einen Tag in der Woche zur Weiterqualifizierung reserviert. Auch unsere Auszubildenden sind eine Investition in die Zukunft. Bei einer Firmengröße von 70 Mitarbeitern haben wir derzeit zehn Auszubildende.“
Bei Schenk spürt man nach dem Nürnberger Erfolg „etwas Rückenwind“ und blickt, gestärkt durch diesen Messeerfolg, hoffnungsvoll in die Zukunft. „Auch wenn die Branche noch nicht angezogen hat, so sind wir mit drei Standbeinen gut gewappnet: Vorrichtungsbau, Lohnfertigung und Flüssigmetalltransportsysteme geben uns eine hohe Flexibilität. Mit unserem modernisierten und hinsichtlich der Bearbeitungsabmessungen auch erweiterten Maschinenpark hoffen wir, uns auch im Bereich Lohnfertigung von präzisen Prototypen, Einzelteilen und Kleinserien bei einem Anspringen der Konjunktur sehr schnell zu etablieren. Potenzielle Abnehmer hierfür gibt es auch im Ostalbkreis.“
 

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