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Freitag, 19. Februar 2010
VOLLEYBALL: Gmünder DJK-Damen empfangen in der Regionalliga am Samstag in Straßdorf den VfB Ulm
Angst flößt der VfB Ulm, der am Samstag um 18.30 Uhr die DJK Gmünd in der Straßdorfer Römerhalle fordert, nicht ein. Eher schon läuft die DJK Gefahr, sich, wie so manchmal, selbst zu schlagen. Zudem sind nicht alle Spielerinnen mit an Bord. Von Matthias Bolsinger
Carmen Feistritzer kann gegenwärtig personell nur selten aus dem Vollen schöpfen. In der Partie gegen Ulm muss sie nicht nur auf Mannschaftsführerin Sabrina Höger, Ellen Schneider und Julia Hartwich verzichten, auch im Training war das Team nicht immer komplett. So verhinderte Lisa Federsels Sportstudium in den letzten Wochen immer wieder deren Trainingsbesuch. Eine gezielte Vorbereitung auf das Spiel am Samstag war daher nur beschränkt möglich.
Doch der
VfB Ulm stellt nicht gerade den großen Stolperstein der Liga dar. Mit
10:
16 Punkten auf Platz sieben rangierend gehört der
VfB zwar nicht zu den Teams, die im absoluten Tabellensumpf waten, wartet aber nur selten mit positiven Ergebnissen auf.
Ein Ulmer Vorteil ist Erfahrung. Denn die Mannschaft Ulms ist von älteren Spielerinnen geprägt. Herausragende Akteurinnen gibt es keine, das Leistungsgefälle ist innerhalb des Teams nicht groß. Eine Garantie für Konstanz ist das aber auch nicht. Mal hop, mal top — nie weiß man, was man vom
VfB Ulm erwarten kann. Auf eine schwache Leistung folgt ein starkes Spiel, ehe Ulm wieder chancenlos ist. Vor allem irritiert, dass der
VfB vier seiner fünf Siege in der Fremde feiern konnte, zuhause aber erst einmal jubeln durfte.
So weiß auch die
DJK Gmünd nicht, was sie am Samstag genau erwartet. Sicher ist, dass das heimische Team von Carmen Feistritzer auch mit einen geschwächten Kader in der Favoritenrolle ist und einen erfolgreichen Start in die Heimspieltage markieren könnte. Denn da das Spiel kommende Woche gegen Mannheim nach Gmünd verlegt wurde, blickt die
DJK nunmehr auf drei Heimspiele in Folge. Nach dem
VfB Ulm und Mannheim gibt sich dann am
13. März der
SSV Ulm in Straßdorf die Ehre.
Mit drei Siegen könnte die
DJK ihre Vormachtstellung im Mittelfeld der Volleyball-Regionalliga beträchtlich untermauern. Der Weg nach weiter vorne scheint zu weit, denn Ligaprimus TV Villingen und Verfolger Allianz Stuttgart haben sich schon einen ordentlichen Vorsprung auf den Rest der Liga erspielt. Doch der
DJK tut es ohnehin besser, zunächst von Spiel zu Spiel zu denken und vor allem auf sich selbst zu schauen und mögliche Fehlerquellen zu identifizieren, so dass man sich am Wochenende nicht selbst schlägt.
Einen erfolgreichen Anfang will das
DJK–Team zunächst dann am Samstagabend hinlegen – und hofft auf lautstarke Unterstützung.
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