Herz, Heimat und Gefühl beim Konzert des Sängerkranz Alfdorf Gastchöre aus Rienharz und Spraitbach mit von der Partie
Unter dem Motto „ Gestern – Heute – Morgen“ hatte der Sängerkranz Alfdorf am vergangenen Samstag in die Alfdorfer Sporthalle zur Jahresfeier eingeladen.
ALFDORF (ska). Neben den zahlreichen Gästen konnte Vorsitzender Axel Strobel auch den Bürgermeister Michael Segan, Pfarrer Probst, die Vertreterin des Chorverbands Friedrich Silcher Frau Edeltraud Schurr so wie die beiden Chöre aus Rienharz und Spraitbach begrüßen.
Der Sängerkranz Alfdorf, unter der bewährten Leitung von Wolfgang Barth, begann mit den „Lustigen Musikanten“ von Arnold Kempkens. Mit Konradin Kreutzer „Schon die Abendglocken klangen“ aus dem Nachtlager von Granada, erinnerte der Chor an die Sage von dem geplanten Mordanschlag auf Kaiser Maximilian II, der bei Granada in eine Falle gelockt worden war. Glücklicherweise misslang dieser Anschlag. Noch mehr Lieder über Herz, Heimat und Gefühl folgten. Mit den Liedern „An die Heimat“, das von einem portugiesischen Dörfchen am Douro handelt, „Die alten Straßen noch“ mit dem Solisten Heinz Rothweiler und „Zu Straßburg auf der Schanz“, bei dem der Soldat von Heimweh geplagt zu desertieren versuchte und dann erschossen wurde, griff der Chor tief in die Schatzkiste der Vergangenheit.
Mit einem bunten Strauß Liedern konnte der Liederkranz Rienharz unter der Leitung von Gabi Fauth das Publikum begeistern. Zuerst wurde „Rose“ gesungen aus dem gleichnamigen Film. Dann folgte „Heute hier, morgen dort“ von Hannes Wader und mit „Halleluja sing a song“ kam richtig Stimmung in die schön dekorierte Sporthalle. Mit Swing Low, Sweet Chariot“ und „O happy day“ rundete der Liederkranz Rienharz seinen beeindruckenden Auftritt ab.
Mit einer Reihe dalmatischer Volkslieder erzählte nun der Sängerkranz Alfdorf von seiner Sängerreise im vergangenen Jahr nach Kroatien. Als Dirigent trat an dieser Stelle Manfred Wolff auf, der diese Reise auch plante und leitete. Auswendig und in Originalsprache zeigt sich der Alfdorfer Männerchor von seiner besten Seite. Im Hintergrund wurde mit einer Powerpoint Präsentation die Reise in Bildern wiedergespiegelt.
Für seine ausgezeichnete Reiseleitung bedankte sich der Chor bei Manfred Wolff mit einem
120seitigen Foto-Buch von der Reise, das ihm Vorstand Stefan Hientz im Namen aller überreichte. Als kleine Überraschung hatte der Chor noch ein siebenstrophiges Lied zum Satz von „Abendfrieden“ bereit. Neuzugang Thorsten Ritzka hatte zu diesem Lied über die Erlebnisse der einzelnen Tage der Sängerreise gedichtet.
Nach der Pause betrat der Liederkranz Spraitbach unter Leitung von Gundhild Tost mit dem mitreißenden südafrikanischen Lied „Freedom is coming“ die Bühne. Dann folgten schwungvoll und mit Begeisterung „Die Legende von Babylon“, der Welthit von Rocco Granata „Marina“ und schließlich Chliff Richards „Rote Lippen soll man küssen“.
Von der Geschäftsführerin des Chorverbands Friedrich Silcher, Edeltraud Schurr, wurde Siegfried Schmidt für
25 Jahre aktive Sängertätigkeit ausgezeichnet. Ebenfalls geehrt wurden Norbert Wiedmann für
25 Jahre Mitgliedschaft und Hans Jürgen Hojka für
30 Jahre aktive Sängertätigkeit.
Bevor Stefan Hientz, der kurzweilig durch das Programm führte, zum Weinbrunnen einlud und die Veranstaltung beendete, wurde mit allen Chören und dem Publikum Kanons gesungen.
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