Das Programm mikromakro — kleine Köpfe, große Ideen startet in die zweite Runde
Das Programm „mikromakro – kleine Köpfe, große Ideen“ der Landesstiftung Baden-Württemberg fördert junge Talente und Erfinder im Bereich Naturwissenschaft und Technik. Im Januar 2010 starteten landesweit 130 ausgewählte Projekte. Einige Teilnehmer kommen auch aus dem Ostalbkreis.
OSTALBKREIS
(pm). „mikromakro“ wurde von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ zu einem „Ausgewählten Ort im Land der Ideen
2010“ ausgezeichnet. Gerade Baden-Württemberg als rohstoffarmes Land braucht junge Talente, die sich für Naturwissenschaft, Mathematik und Technik begeistern.
Die Landesstiftung Baden-Württemberg hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder frühzeitig für diese Themen zu sensibilisieren und ihre Lust an den Naturwissenschaften zu wecken. Deshalb geht das Programm „mikromakro“ der Landesstiftung Baden-Württemberg in die zweite Runde. Die Projektphase hat im Januar
2010 begonnen. Aus über
160 Bewerbungen wurden
130 Projekte ausgewählt, die seitdem umgesetzt werden.
„mikromakro“ ist ein Programm der Landesstiftung zur Förderung junger Talente ab der
5. Klasse. Schülerinnen und Schüler sollen ermutigt werden, kreativ zu sein, Ideen im Bereich Naturwissenschaft und Technik zu entwickeln und diese innerhalb von zwei Jahren auch umzusetzen. Die Erfinder-Clubs erhalten eine finanzielle Unterstützung von bis zu
8000 Euro für die Realisierung der Projektarbeit. Außerdem können sie an unterschiedlichen Workshops teilnehmen, die zu den Themen Kreativität, Projektmanagement, Markt, Technik und Schutzrechte das Know-how, das für die Umsetzung ihres Projekts wichtig ist, vermitteln. Die Bandbreite der geförderten Projekte ist enorm: Sie reicht von einer wasserstrahlgetriebenen Rakete über Einkaufswagen mit Servo-Antrieb bis hin zu einer selbstwischenden Tafel oder einem „Warmwasserpulver“ zum Erhitzen von Getränken.
Aus dem Ostalbkreis werden folgende Schulen und Projekte unterstützt: TSA am
LGH, Erfinderclub (Landesgymnasium für Hochbegabte Schwäbisch Gmünd); iLab Industrieroboter (Förderverein des Landesgymnasiums für Hochbegabte, Erfinderclub am
LGH Schwäbisch Gmünd); Gewitterfrühwarnsystem (Kaufmännische Schule Schwäbisch Gmünd); Der Intelligente Einkaufswagen (Rosenstein-Gymnasium Heubach); Experimentierkoffer zur chemischen Umweltdiagnostik Aalen (Schubart-Gymnasium Aalen); Entwicklung eines Gerätes zur Visualisierung von Zerspannungsvorgängen (Verein der Freunde und Förderer des Schubart-Gymnasiums Aalen); Balloncam (Peutinger Gymnasium Ellwangen); Selbst erhitzende Tasse (Kreisberufsschulzentrum Ellwangen). Das Programm „mikromakro“ wurde als „Ausgewählter Ort im Land der Ideen
2010“ ausgezeichnet. Der Preis wird im Rahmen eines Festaktes am
17. November von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ in Villingen-Schwenningen überreicht.
Bei Fragen, Wünschen und Anregungen zu „mikromakro“ helfen die Internetplattform (www.mikromakro-bw.de) und die mikromakro-Hotline (
0 77 21/
8 78 65 53).
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