Leben unter extremsten Bedingungen /Gedreht wurde im antarktischen Eis, in der namibischen Wüste, in heißen Quellen Islands und im Dunkeln kroatischer Höhlen
Der Gmünder Autor Dr. Walter Kleesattel gibt am Donnerstag, 25. Februar, in Planet Wissen Antworten auf die Frage, wie Leben unter extremsten Bedingungen möglich ist. Die vom WDR produzierte Sendung wird zeitgleich um 15 Uhr im SWR und WDR ausgestrahlt.
SCHWÄBISCH GMÜND (wd). Viele Tiere haben Lebensräume erobert, die eigentlich lebensfeindlich sind: Wüstengebiete, in denen es kaum Wasser gibt, Hochgebirge, in denen der Sauerstoff knapp ist, oder dunkle Höhlen, die ihren Bewohnern kaum Nahrung bieten. Wie schaffen es die Tiere dort zu überleben? Welche Anpassungen haben sie im Laufe der Zeit entwickelt? Warum tun sie sich das überhaupt an und leben nicht in weniger unwirtlichen Lebensräumen?
Die Antwort auf diese und weitere Fragen finden sich in Kleesattels Buch „Überleben in Eis, Wüste und Tiefsee“, Grundlage der vorliegenden Fernsehproduktion.
Dr. Walter Kleesattel, Studiendirektor am Hans-Baldung-Gymnasium, ist neben seinem Hauptberuf vor allem als Autor von Sach-, Lehr– und Schulbüchern tätig. Bei mehr als
100 Büchern zu biologischen und geographischen Themen hat er als Autor oder Herausgeber mitgewirkt. Dazu ist er ein gefragter wissenschaftlicher Berater, Kameramann und Autor von Naturdokumentationen im Fernsehen. Planet Wissen unternimmt nun zusammen mit dem Evolutionsbiologen eine spannende Reise zu den extremsten Lebensräumen der Erde und lernt dabei ihre faszinierenden Bewohner kennen. Für Wüstentiere etwa sind nicht nur die Lufttemperaturen extrem. An der Oberfläche des Bodens sind die Temperaturen noch um einiges höher. Dennoch haben sich einige Tiere an diese lebensfeindlichen Bedingungen perfekt angepasst, wie zum Beispiel der Sandfisch oder die Wüstenspringmaus. Moderator Jo Hiller und Studiogast Walter Kleesattel stellen diese beiden Spezies genauer vor. Zusammen mit der beliebten Moderatorin Brigitte Pavetic zeigt Kleesattel, wie Tiere im Dunkeln von Höhlen oder in der Eiseskälte des südpolaren Meeres überleben. Die beiden gehen auch der Frage nach, warum die weniger ansprechenden Küchenschaben so überaus erfolgreich sind, dass sie so gut wie überall existieren können und ob es Leben auch außerhalb unseres Planeten gibt.
Die Sendung wird am nächsten Tag, Freitag den
26. Februar im BR, RBB und ARD Eins Plus wiederholt.
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