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» Schwäbisch Gmünd | Mittwoch, 24. Februar 2010

Eine Aufführung in Ulm wird immer wahrscheinlicher /​Kolping: Wir fühlen uns schon sehr geehrt

„So etwas haben wir in Ulm nicht“ — mit dieser Aussage hochrangiger Wirtschaftsvertreter begann ein neues Kapitel der Kolping-​Geschichte: Eine Aufführung von „Crazy for You“ in Ulm wird immer wahrscheinlicher.

SCHWÄBISCH GMÜND (bt). Im vergangenen Jahr hatte das Kolping-​Musiktheater noch den Eindruck, Manfred Hommel, Niederlassungsleiter von Mercedes-​Benz in Ulm komme als neu gewonnener Sponsor vor allem höflichkeitshalber. Davon konnte in diesem Jahr keine Rede sein. Er sowie Verkaufsleiter Lutz Streifling waren nicht nur bei der Premiere anwesend, sondern in Begleitung unterschiedlichster möglicher Partner bei der Derniere, der letzten Vorstellung. Dass auch die Gattinnen begeistert waren – eine Profi-​Aufführung in London habe bei weitem nicht so gut gefallen – tat ein übriges. So kam es, dass schließlich Radio7-​Geschäftsführer Dr. Bernhard Hock ebenso im Publikum zu finden waren wie Vertreter des CongressCentrums Ulm, der Südwestpresse und Regio TV – die allesamt Interesse an einem Gmünder Abend in Ulm zeigten.
Die endgültige Entscheidung wird wohl erst in zwei Wochen fallen, doch die Signale in Ulm sind äußerst positiv. Dann geht es nur noch darum, die Mitwirkenden erneut für „Crazy for you“ zu gewinnen – und das sind eine ganze Menge. Die Tänzerinnen und Tänzer, der Chor, die Solisten natürlich, für die es keine Zweitbesetzung gibt. Und wenn nur ein einziger der zum Teil professionell arbeitenden und engagierten Musiker der Mick Baumeister Big Band fehlt, wird’s eng. Aber Ulrike Schwebel, die organisatorische Leiterin, ist zuversichtlich. Ulm werde natürlich bei der heutigen Hauptversammlung Thema sein: „Das ist schon sehr spannend, wir fühlen uns geehrt.“
Außerdem, wie könnte es anders sein, wird man sich heute natürlich beglückwünschen – nie zuvor gab’s so viel begeisterte Resonanz. All die Arbeit, all die ins Musical investierte Zeit: Es hat sich gelohnt. Und die Stadt weiß es zu schätzen.
 

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