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» Ostalbkreis | Sonntag, 28. Februar 2010

Für eine halbe Stunde Tätigkeit wurden in Untergröningen knapp 200 Euro fällig

Der Abtsgmünder Gemeinderat hat am Donnerstagabend einstimmig den Auslegungsbeschluss für den Bebauungsplan „Schul– und Sportgelände/​Täferwiesen“ gefasst. Die Baukostenabrechnung für die Stützmauer lässt noch Fragen offen.

ABTSGMÜND (fa). Für Ulrike Ambacher vom Planungsbüro LK&P, Mutlangen gab es bei der Abarbeitung der eingegangenen Anregungen der Träger öffentlicher Belange zum Bebauungsplan zusammen mit der Gemeindeverwaltung für das neue Schul– und Sportgelände in den Täferwiesen keine großen Probleme zu lösen. Die Anregung des Straßenbauamtes, den geplanten Kreisel im Mündungsbereich Hohenstadter Straße/​Hauptstraße von 34 Metern auf 38 Metern Durchmesser auszuweiten, wurde in den Bebauungsplanentwurf mit übernommen. Der Gemeinderat einigte sich darauf einstimmig. Bürgermeister Georg Ruf empfahl diese Lösung auch seitens der Verwaltung. Man müsste bereits jetzt dafür die Spielräume schaffen, auch wenn dies zum jetzigen Zeitpunkt noch keine endgültige Entscheidung für einen Kreisverkehr sei, betonte er. Er habe die Erfahrung gemacht, dass man nie zu schnell zu groß baue, aber oft zu schnell zu klein, sagte er. Gemeinderätin Marlies Büker beantragte, im Protokoll festzuhalten, dass die Entscheidung, ob Kreisel oder nicht, zu gegebener Zeit getroffen wird.
Nicht ganz zufrieden war man im Gremium und in der Verwaltung mit der Baukostenabrechnung der Stützmauer an der B 19. Obwohl das Gremium der Abrechnung einstimmig zustimmte, blieben Fragen offen, die Bürgermeister Georg Ruf noch mit der ausführenden Baufirma klären will. Das Rechnungsergebnis für die gesamten Baukosten lag zwar noch unter dem Haushaltsplanansatz, dennoch ergaben sich zwischen dem Ausschreibungsergebnis und den Baukosten gravierende Abweichungen, da bei den verwendeten Steinen Mehrkosten von 29 000 Euro aufgetreten sind. Einschließlich einiger zusätzlicher unvorhergesehener Sanierungsmaßnahmen ergaben sich Mehrkosten in Höhe von 57 000 Euro gegenüber dem Submissionsergebnis.
Bürgermeister Georg Ruf teilte noch mit, dass im Frühjahr mit der Bepflanzung der Stützmauer und deren Umfeld begonnen werden soll. Es ist angedacht, die gegenüberliegende Seite ebenfalls neu zu gestalten. Dazu stehe man mit dem Hauptanlieger, der Firma Kessler u. Co, im Gespräch.
Ohne Gegenstimmen wurden die gemeindeeigenen Fischereirechte an Kocher, Lein, Rot sowie an verschiedenen Bachläufen für weitere 12 Jahre an den Fischereiverein Abtsgmünd verpachtet. Über die Pachtverträge am neu gekauften Stahlweiher wolle man im Sommer noch reden, sagte Ruf.
Kritik äußerte der stellvertretende Ortsvorsteher von Untergröningen, Thomas Bacher, an der Berechnung der Abnahme der Turn– und Festhallen bei Veranstaltungen. Es könne doch nicht sein, dass für eine Tätigkeit von einer halben Stunde, wie beim Fasching in Untergröningen am 13. Februar 198 Euro in Rechnung gestellt werden. Ins gleiche Horn stieß auch Gemeinderat Walter Schittenhelm, der am selben Abend beim Fasching des Musikvereins als dessen Vorstand die gleiche Erfahrung machte. Dort betrug die Rechnung 192 Euro.
 

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