Im Stiftungshof im Haubenwasen in Pfahlbronn herrscht derzeit närrisches Treiben
Im Stiftungshof im Haubenwasen in Pfahlbronn herrscht derzeit närrisches Treiben. Und wie es sich gehört, wurde zunächst einmal ein Narrenbaum aufgestellt. Hierfür hatten die Bewohner unzählige bunte Fetzen zugeschnitten.
ALFDORF-PFAHLBRONN
(pm). Ein passendes Bäumchen war schnell besorgt und der Kindergarten Pusteblume hatte seine Mithilfe zugesagt. Die kleinen Prinzessinnen, Tiger, Pipi Langstrumpfs und Genossen knoteten emsig die Stoffstreifen an die kahlen Äste und ruckzuck war der kunterbunte Narrenbaum fertig. Mit einem gemeinsamen Hauruck wurde er aufgestellt und begrüßt nun im eisigen Schneewind die Gäste im Haubenwasen.
Besondere Gäste hatten sich am Samstagnachmittag eingefunden. „Showtime“ war angesagt. Zu diesem Motto hatten sich die Gmendr Altstadtfäger ihre neuen eleganten Kostüme geschneidert. Jeder einzelne Musiker hatte sich individuelle aufwändige Details hierzu einfallen lassen, um gemeinsam ein imposantes Bild abzuliefern. Doch die Altstadtfäger boten nicht nur was fürs Auge, es gab auch ordentlich was auf die Ohren. Schräge Musik vom Feinsten hatten sie mitgebracht. Für viele Bewohner war dies die erste Begegnung mit Guggenmusik.
Die Kritiker jedoch hatten keine Chance, sie wurden von der Begeisterung angesteckt, es wurde geschunkelt und mitgesungen. Die Olgas und Walpurgas stellten ihren Besen in die Ecke und zogen mit einer Polonaise durch die Einrichtung. Kurzum die Stimmung war gut und wem es zu heiß herging, der konnte sich an der Schneebar unterm Narrenbaum abkühlen.
Bis zum Aschermittwoch steht noch ein Faschingsball mit Hutparade auf dem Programm und wenn anderswo die Rathäuser gestürmt werden, ist im Stiftungshof die Verwaltung dran. Am Rosenmontag werden Fasnetsküchle gebacken und nach dem Heringsessen werden die Pappnasen wieder weggepackt. Bei den einen mit einem weinenden Auge, bei manch anderem mit aber doch vielleicht auch mit einem lachenden Auge.
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