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Freitag, 05. Februar 2010
Volleyball, Regionalliga: DJK Gmünd fährt mit Fanbus nach Burladingen — Spielbeginn ist am morgigen Samstag um 20 Uhr
Der TSV Burladingen empfängt die Gmünder DJK als klarer Underdog, baut seine Außenseiterhoffnungen aber möglicherweise auf den schwankenden DJK–Leistungen. Für die einen gilt es, den Platz im Mittelfeld mindestens zu festigen, die anderen greifen schon nach dem rettenden Halm. Von Matthias Bolsinger
Das wilde Schneetreiben machte auch vor dem Trainingsplan der
DJK nicht halt. Die widrigen Verkehrsverhältnisse machten ein Festhalten am montäglichen Training absurd, daher blieb den Spielerinnen ausnahmsweise bis zum Mittwochabend Zeit, die Beine hochzulegen und das verlorene Duell mit Allianz Volley Stuttgart zu verdauen. Doch ein Training mehr oder weniger bringt Carmen Feistritzer nicht durcheinander. Ob Sekt oder Selters, das hängt beim kommenden Spiel in Burladingen ohnehin weniger von spielerischen Finessen als vielmehr von geistigen Dingen wie Konstanz, Einsatzbereitschaft und Zusammenhalt ab. Denn technisch und taktisch steht die Gmünder Überlegenheit außer Frage.
Machte das Burladinger Team in der Vorsaison, als es nach dem letzten Spieltag den vierten Rang belegte, noch durch starke Abwehrleistungen von sich reden, hatte sich dieser Nimbus in dieser Saison schon nach wenigen Ligaspielen in Wohlgefallen aufgelöst. Ein einziges Ausrufezeichen konnte das Team gegen den FV Tübinger Modell setzen, als es diesen in eigener Halle mit
3:
1 besiegte. Die beiden restlichen Saisonsiege gegen das abgeschlagene Tabellenschlusslicht
TSG Heidelberg-Rohrbach – beides Mal ein klares
3:
0 – versetzten die Konkurrenz nicht gerade in Angst und Bange. Die Lage für den
TSV hat sich, dank der starken Aufsteiger Villingen und Gmünd, drastisch verschlechtert. Nun steht der Verein auf dem vorletzten Tabellenplatz. Abhilfe verschaffen nur Siege – das Spiel gegen die
DJK kommt daher dem Griff nach dem Halm gleich, der Burladingen aus dem Tabellensumpf führen könnte.
Doch die gastierenden Gmünderinnen werden wohl oder übel den Spielverderber mimen wollen, denn nach Siegen der Konkurrentinnen aus Mannheim muss der Platz im gehobenen Mittelfeld ernsthaft verteidigt werden. Doch wie so oft nimmt
DJK–Trainerin Feistritzer den Druck von den Schultern ihrer Spielerinnen. Ein Sieg am Samstag solle ein Schritt in Richtung Klassenerhalt sein. „Burladingen ist ein machbarer Gegner“, urteilt sie, doch: „Wir müssen nicht auf Biegen und Brechen gewinnen.“ Verzichtet die
DJK auf die zeitweiligen Hänger im Spiel, in denen sie immer wieder viele Punkte leichtfertig abgibt, steht einem Sieg in Burladingen aber wenig bis nichts im Weg. Auch an diesem Wochenende können Schlachtenbummler die
DJK unterstützen: Ein Fanbus fährt um
15.
30 Uhr am Parler-Gymnasium ab.
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