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» Schwäbisch Gmünd | Sonntag, 07. Februar 2010

Abstimmungsgespräch des Salvator-​Freundeskreises mit OB Arnold und Denkmalamt

Kürzlich hatte Oberbürgermeister Richard Arnold den Salvator-​Freundeskreis zu einem Gespräch in den kleinen Sitzungssaal des Rathauses eingeladen, um die weiteren Maßnahmen im Rahmen der laufenden Spendenaktion miteinander abzustimmen.

SCHWÄBISCH GMÜND. Münsterpfarrer Robert Kloker als Hauptverantwortlicher für den Salvator leitete die Sitzung und konnte auch eine Abordnung des Landesdenkmalamts mit Gertrud Clostermann an der Spitze begrüßen. Themenschwerpunkte waren eine gemeinsame Salvator-​Putzete, die Planung der Aktivitäten für 2010, das weitere abgestimmte Vorgehen bei der Sanierung der berühmten Sandstein-​Skulpturengruppe von Caspar Vogt, eine differenzierte Organisationsstruktur sowie ein Zeitplan für öffentliche Führungen.
Dem Oberbürgermeister ist es ein Anliegen, eine Salvator-​Putzete durchzuführen. Sowohl die Ministranten wie auch die Bürgerschaft sollen darin eingebunden sein. Der Termin wurde auf 27. März vereinbart. Ein gesonderter Aufruf wird rechtzeitig bekannt gemacht. Wichtig war dem Oberbürgermeister auch die abgestimmte und behutsame Behandlung des Baumbestands bei den Auslichtungsarbeiten. Auch Münsterpfarrer Kloker und die Landeskonservatorin Clostermann betonten rücksichtsvolle Maßnahmen. Die Vertreterin des Denkmalamts übernahm spontan die Kosten für das erforderliche Baumgutachten.
Hinsichtlich der Sanierung der aus dem Sandstein gemeißelten Ölberggruppe sind umfangreiche Forschungsarbeiten notwendig. Die Antragstellung beim Landesdenkmalamt läuft bereits. Zur Planung der Aktivitäten nahmen die beiden Sprecher, Werner K. Mayer und Hans Georg Walter Stellung. Beide legten Wert darauf, dass nur Aktionen erfolgen sollen, die der Würde der nicht nur bei den Gmündern beliebten Wallfahrtstätte gerecht werden. Sie werden in den nächsten Wochen bekannt gegeben. Für eine auf Grund der kommenden Aufgaben klarere Organisationsstruktur machte sich Klaus Rollny Gedanken. Sie fanden den Beifall aller Anwesenden. Rollny wird künftig das Entscheidungsgremium verstärken.
Kirchenpfleger Klaus Knödler gab das bisherige Ergebnis des Spendenaufrufs bekannt. Es sind in den wenigen Wochen bereits 70 000 Euro eingegangen, ein Beweis für die große Bereitschaft der Bürger und ihr Anliegen. Bäckermeister Schmid stellte bereits eine weitere Scheckübergabe für den Verkauf von Zipf und Zipfle in den vergangen Wochen in Aussicht.
Um die Einzigartigkeit des Salvators und seine Besonderheiten kennenzulernen, werden 2010 zwölf Führerinnen und Führe tätig sein, die unter anderem monatlich zwei öffentliche Begehungen anbieten. Pfarrer Robert Kloker, der die Sitzung leitete, bedankte sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern und den Verantwortlichen für ihren Einsatz. Er vergaß aber auch nicht, auf die Sanierung der Johanniskirche hinzuweisen, die schwer auf ihm lastet.
 

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