Gestern Abend Einstimmung beim traditionellen Guggenball der Gmender Gassafetza
Unüberhörbar: Das Festival der europäischen Guggenmusik fand gestern Abend seine Einstimmung beim Guggenball im Kulturzentrum Prediger. Auch unüberhörbar: Schon viele Gäste aus der Schweiz und England sind angereist.
SCHWÄBISCH GMÜND
(hs). Die Fasnet ist ursprünglich zum Austreiben des Winters da. Also, nicht wie los, so dachten sich gestern Abend schon viele Gäste des Internationalen Guggenmusikfestivals. Auf dem Johannisplatz sammelten sich bei Nieselregen die ersten Musiker, um in das Kulturzentrum Prediger Einzug zu halten. Bereits fünf Kapellen konnten dort die Gmünder Traditionsguggen der Gmender Gassafetza herzlich willkommen heißen. In bester Fasnetslaune wurde im Innenhof der Guggenball gefeiert. Heute und morgen steht dann Schwäbisch Gmünd ganz im Zeichen der Guggenmusik. Der Guggen-Samstag ist der Straßenfasnet gewidmet. Um
11 Uhr beginnt am Rinderbacher Torturm der Kinderumzug zum Narrenbaumsetzen vor dem Rathaus. Gerade noch rechtzeitig wurde dort der Weihnachtsbaum entfernt, denn der strahlkräftige Gmünder Oberbürgermeister wollte sich nur ungern vom Lichterglanz trennen. Der
AGV 1955, der
FC Bargau und die Wetzgauer Feuerwehr werden den Narrenbaum mit den Symbolen der Gmünder Fasnet per Muskelkraft in die Senkrechte befördern. Ab
12 Uhr ist offizieller Empfang für die
22 Guggenkapellen auf dem Johannisplatz. Dann ist kunterbuntes Guggen-Programm mit Monsterkonzerten und Kneipentour überall in der Stadt. Für einige Akteure wird’s erfahrungsgemäß einen fließenden Übergang geben zum Guggen-Frühschoppen, der sich feuchtfröhlich den ganzen Tag über in der Großsporthalle hinziehen wird.
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