Katholisches Dekanat dankte langjährig ehrenamtlich Tätigen
„Sie haben mitgeholfen, neue Strukturen umzusetzen und dabei nicht zu scheitern!“ Mit diesem Lob verabschiedete Dekan Dr. Pius Angstenberger 23 Dekanatsräte aus diesem Leitungsgremium des katholischen Dekanats Ostalb. Von Johannes Müller
OSTALBKREIS. Mit der Sitzung am Donnerstag im Kellerhaus Aalen-Oberalfingen war ein Dankeschönabend besonders für die ausscheidenden Mitglieder verbunden. Für viele von ihnen endete nicht nur die vierjährige Dienstzeit in dem Gremium des neuen Dekanats für den ganzen Ostalbkreis, sondern eine bis zu
25jährige Ratstätigkeit in den früheren Dekanaten Aalen, Schwäbisch Gmünd, Ellwangen und Neresheim. Manche von ihnen waren in dieser Zeit auch in den Diözesanrat gewählt worden.
Für dieses außergewöhnliche Engagement fand Dekan Angstenberger Worte herzlichen Dankes: „Sie haben viel Herzblut für ihre Aufgabe im Dienste der Kirche eingebracht und das Licht des Glaubens weitergetragen!“ Besonderer Dank galt Klaus Panni (Kirchheim/Ries) für die vertrauenswürdige und umsichtige Leitung als zweiter Vorsitzender des Gremiums.
Als äußeres Zeichen der Anerkennung überreichte der Dekan Urkunden und Geschenke an alle ausscheidenden Dekanatsräte, unter ihnen vier vom Geschäftsführenden Ausschuss: Elisabeth Hügler (Oberalfingen), Wolfgang Pander (Hohenstadt), Monika Stengel (Lippach) und Paul Trittler (Oberkochen).
Außerdem wurden verabschiedet: Irene Barth (Bettringen), Richard Baumann (Ellwangen), Corinna Beetz (Rainau-Weiler), Gerda Ebert (Hüttlingen), Franz Holz (Herlikofen), Elisabeth Kuchler (Lauchheim), Eugen Lechner (Ellwangen), Ruth Wendel (Schwäbisch Gmünd), Claudia Zweng (Leinzell), Schwester Mechtildis Brand (Westhausen), Annemarie Hollas (Schwäbisch Gmünd), Hans Lingel (Wört), Maria Maier (Gschwend), Christel Stockhammer (Aalen), Josef Walter (Jagstzell), Pfarrer Bernhard Weiß (Leinzell), Franz Wolf (Unterwilflingen), Paul Geiger (Hussenhofen) und Hans-Peter Haas (Ellwangen).
Der Dekan freute sich über viele andere Dekanatsräte, die bereit waren, im nächsten Gremium wieder mitzuwirken. Es hatte seither rund
70 Mitglieder, zwei für jede Seelsorgeeinheit im Dekanat. Diese Einheiten werden künftig nur noch mit einem Delegierten vertreten sein. Dazu kommen noch einige Repräsentanten von katholischen Verbänden und Organisationen. Die bereits in der vorletzten Sitzung beschlossene „Verschlankung“ soll (wie bereits in der Rems-Zeitung berichtet) die Arbeit des Dekanatsrats effektiver machen.
Unter den zahlreichen geplanten Veranstaltungen im Jahresprogramm nannte Dekanatsreferentin Hildegard Seibold die Themenbereiche „Frau und Kirche“ mit dem Tübinger Theologieprofessor
Dr. Peter Hünermann, die „Wirtschaftskrise und ihre Herausforderung“ mit
Prof. Dr. Reinhold Würth, Künzelsau, und die „Reich-Gottes-Botschaft Jesu“ mit
Prof. Dr. Roman Siebenrock, Innsbruck. Mit aussagekräftigen Bildern der Höhepunkte im neuen Dekanat Ostalb, ausgewählt von Dekanatsreferent Martin Kessler, schloss der Abend.
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