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25 000 Besucher kamen zum Internationalen Guggenmusikfestival in der Innenstadt
Die einen freuen sich auf den Frühling, andere sehnen sich nach den wärmenden Sonnenstrahlen des Sommers, während wieder andere gar nicht genug bekommen vom Winterwetter. Ob warm oder kalt, das spielt bei der fünften Jahreszeit keine Rolle. Wer Fasching liebt, der ist bei den zahlreichen Veranstaltungen und Umzügen mit dabei.
Von Nicole Beuther
SCHWÄBISCH GMÜND. Zahlreiche Festivalbesucher kamen auch heuer wieder zum Internationalen Guggenmusikfestival in die Stauferstadt, die immer wieder das Mekka der Guggenmusik genannt wird. Und das schon seit 1984. Zu verdanken ist dies einem gebürtigen Wasseralfinger, der damals in Basel studierte und von der Guggenmusik, die ursprünglich aus der Schweiz kommt, so beeindruckt war, dass er eine ähnliche Veranstaltung auch in seiner Heimat durchführen wollte. So kam die Guggenmusik nach Schwäbisch Gmünd und ist seither zu einem festen Bestandteil im Veranstaltungskalender der Stauferstadt geworden. Nicht nur für viele Gmünder ist das Guggamusiktreffen ein absolutes Muss - die schrillen Töne ziehen auch Fasnetfans aus anderen Landkreisen in den Bann. So war es auch wieder dieses Jahr. Gmünd konnte sich sogar über mehr Fasnetfans als im Vorjahr freuen. Guggenmusik-Experte Robert Frank von der Touristik- und Marketing GmbH spricht von rund 25 000 Besuchern.
Richtig in Fasnetslaune war auch Oberbürgermeister Richard Arnold, der am Samstagmittag zusammen mit dem närrischen Hofstaat die 21 Guggenkapellen mit über 800 Musikerinnen und Musikern aus der Schweiz, dem Fürstentum Liechtenstein und Deutschland begrüßte. „Wir sind froh, dass wir so einen Fasnachtsbegeisterten OB haben“, so Robert Frank, der von einer tollen Stimmung sprach. Auch zum Guggenmusikfrühschoppen am Sonntag kamen zahlreiche Besucher, die schnell vom Guggenmusikvirus infiziert waren. Spannend war die Bekanntgabe der prämierten Guggenkapellen, denn ob der großen Anzahl an erstklassigen Darbietungen fiel es den Besuchern des Guggenmusikfestivals nicht leicht, als Jury zu fungieren und die Kapelle mit dem besten Sound, dem schönsten Kostüm sowie den größten Stimmungsmacher zu wählen. Die Plunderhüüsler aus Schaan in Liechtenstein wurden als die Gruppe mit dem schönsten Kostüm gewählt, die Dorfchübler Goldach aus der Schweiz wurden als Top-Stimmungsmacher auserkoren und Bloosarsch aus dem deutschen Peterzell überzeugte mit dem besten Sound.
Schwäbisch Gmünd als das Mekka der Guggenmusik zu bezeichnen, ist wahrlich nicht übertrieben. Was 1984 als einmalige Veranstaltung angedacht war und mit sieben Guggenkapellen begann, hat sich zwischenzeitlich als Erfolgsgeschichte erwiesen. Und ein Ende ist nicht in Sicht. So gesellen sich jedes Jahr neue Kapellen hinzu, heuer waren es zwei Gruppen aus der Schweiz und drei Gruppen aus Deutschland.

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