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Handball, Württembergliga: Nach einem spannenden Derby gegen die SG Lauter hieß es 28:28; TSB ist kurz vor Schluss im Pech

Eingereicht von Redaktion am 08. Feb 2010 - 08:38 Uhr

Ein sehr spannendes Derby sahen die Zuschauer am Samstag in der Donzdorfer Lautertalhalle zwischen der SG Lauter und dem TSB Gmünd, welches am Ende aber keinen Sieger kannte. Die Gmünder Handballer verspielten kurz vor Schluss sogar den Sieg. Von Stefan Köpf
In den letzten vier Begegnungen musste die SG Lauter eine harte Niederlagenserie einstecken und war am Samstagabend dementsprechend hoch motiviert, um diese Serie gegen zuletzt starke Gmünder Handballer zu beenden. Der TSB versuchte in der Donzdorfer Lautertalhalle die bislang weniger starke Auswärtsbilanz aufzupolieren und einen guten Start zu erwischen. Doch von Beginn an ging das Spiel hin und her, ohne dass sich ein Team entscheidend absetzen konnte. Kölle lobte dabei vor allem die Abwehr der Gastgeber: „Die SG hat sehr gut gespielt und ist vor allem in der Defensive gut gestanden.“ Führungsspieler Michael Hieber machte aber noch zusätzlich die eigene spielerische Leistung dafür verantwortlich, dass es mit dem Torewerfen nicht so gut geklappt hatte. Die Gmünder Abwehrarbeit mit dem 5:1-System agierte nicht so sicher, wie es vor Wochenfrist noch gegen Flein der Fall war. So stand es einige Minuten vor Spielende 27:23 für Lauter und alles sprach für eine Niederlage des Kölle-Teams. Doch die Gmünder zeigten viel Kampfgeist und drehten die Partie sogar noch, so dass die Mannschaft um Michael Hieber mit 28:27 in Front lag. „In dieser Phase hatten wir sogar noch eine Überzahlsituation und haben es dennoch nicht geschafft den Sieg über die Zeit zu retten. Trotzdem müssen wir aufgrund unserer Leistung mit dem Punkt zufrieden sein“, äußert sich Hieber selbstkritisch. Trotz spielerischer Mängel hatte an diesem Samstagabend wenigstens die Einstellung der Mannschaft gestimmt.
TSB-Trainer Rolf Kölle blickt optimistisch nach vorne.
Sogar Christian Tobias versuchte sich trotz Verletzung für fünf Minuten auf dem Feld, doch die Schmerzen in der Schulter waren zu groß, so dass er nach einem einzigen Torversuch gleich wieder auf die Ersatzbank zurückbeordert wurde. „Wir haben noch zu viele Chancen vergeben und müssen im Abschluss konsequenter werden. Trotzdem gibt es einen deutlichen Aufwärtstrend, was unsere Auswärtsspiele anbelangt, darauf können wir aufbauen“, blickt Rolf Kölle optimistisch nach vorne. Auch bei dem Blick auf die Tabelle kann dieser Optimismus durchaus geteilt werden. Der TSB Gmünd steht mit 26:10 Zählern auf dem dritten Rang und hat sich ein Polster von drei Punkten auf den TV Flein herausgespielt, die zudem auch noch ein Spiel mehr absolviert haben. Nun heißt es für die Gmünder erstmal Pause, denn die nächste Partie steht am 21. Februar bei den Sportfreunden Schwaikheim an.
TSB Gmünd: Fuß – S. Frey (8/3), J. Frey (4/1), Schamberger (1), Czypull (2), S. Göth (1), M. Hieber (5), Boizesan (3), Nothdurft (4), Tobias
 
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