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Nach dem Ende der Klausurwoche sind die Studenten wieder drin und wollen dort während der Semesterferien bleiben

Eingereicht von Redaktion am 09. Feb 2010 - 08:09 Uhr

Die Hörsaalbesetzung an der Pädagogischen Hochschule geht nach Ende der Klausurwoche weiter. Gestern ließen sich Studierende wieder darin nieder.
SCHWÄBISCH GMÜND (phm). Nach dem Vollversammlungsbeschluss vom 26. Januar, bei dem vereinbart wurde, dass der Hörsaal 1 der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd durch die Semesterferien besetzt wird, ist dieser nun wieder in „studentischer Hand“.
Da jedoch der Hörsaal in der Klausurwoche vom Samstag, 30. Januar, bis zum gestrigen Montag zur Sicherung des Studiums benötigt wurde, beschlossen die Studierenden, ihn dazu zur Verfügung zu stellen, um somit die Bildung nicht zu blockieren.
Gestern um 10.30 wurde dann der Hörsaal von den Studierenden wieder neu besetzt, um mit neuem Schwung die Forderungen auszuarbeiten, aber auch, um ein Zeichen an die Politik zu setzen, dass die Besetzung durch die Studierenden solange weitergeht, bis sich etwas ändert.
Dabei liegen die Schwerpunkte der jetzigen Arbeit, wie erwähnt, auf den Forderungen. Die Studierenden unterscheiden hierbei zwischen internen Forderungen, die sich an die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd direkt wenden und Punkte wie die Einführung eines Semestertickets, Vereinheitlichung des Online - Dienstes der PH Schwäbisch Gmünd oder Schaffung neuer Tutorenstellen für Übungen enthalten.
Die externen Forderungen werden von allen Pädagogischen Hochschulen des Landes Baden-Württembergs bearbeitet und erstellt, „da diese Punkte alle PH-Studierenden betreffen und wir somit gemeinsam einen Forderungskatalog an die Landespolitik übergeben wollen“, so die PH-Studenten in einer Stellungnahme. „Dadurch soll mehr Druck auf die Politik ausgeübt werden, um die Forderungen durchzusetzen und somit endlich ein freies, selbstbestimmtes, unabhängiges und demokratisches Studium zu ermöglichen. Entgegen den Forderungen der Politik, endlich mit den Katalogen ‘beizukommen’, nehmen wir uns die Freiheit, dafür so viel Zeit aufzuwenden, wie tatsächlich für eine gründliche Ausarbeitung dieser benötigt wird“, formuliert das „Protestplenum der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd“ in seiner Stellungnahme.
 
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