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Personelle und organisatorische Veränderungen beim Kreisdiakonieverband Ostalb mit seiner Gmünder Dienststelle

Eingereicht von Redaktion am 09. Feb 2010 - 08:06 Uhr

„Das Spiel der Kräfte“, so umschreibt mit diplomatischen Worten der evangelische Dekan Immanuel J.A. Nau eine Neustrukturierung bei der Diakonie im Ostalbkreis. Das Angebot in Schwäbisch Gmünd wird eher gestärkt; die Kreisgeschäftsstelle hat jedoch ihren Sitz im benachbarten Aalen.
SCHWÄBISCH GMÜND (hs). Im Gmünder Dekanat wurde gestern über die personellen Veränderungen informiert. Hintergrund ist auch der verdiente Ruhestand des bekannten Diakons Konrad Widmann, bislang sozusagen Galionsfigur der Diakonischen Bezirksstelle in Schwäbisch Gmünd.
Dekan Nau und die Kreisgeschäftsführerin des Kreisdiakonieverbands Ostalkreis Bezirksstelle Aalen, Sylvia Caspari, stellten gestern als Nachfolgerin und „neues Gesicht“ Diakonin Isolde Rau-Mack vor. Sie leitet seit Beginn des Jahres die Dienststelle in Schwäbisch Gmünd und ist gleichzeitig auch stellvertretende Geschäftsführerin. Rau-Macks Team in Schwäbisch Gmünd umfasst insgesamt zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Diakonie ist neben dem seelsorgerischen Auftrag gewissermaßen der soziale Dienstleister der evangelischen Kirche. Sehr gut wurde und wird in Gmünd auch mit dem Caritas-Zentrum, dem katholischen Gegenstück, kooperiert, denn der soziale Auftrag überschneidet sich in vielen Bereichen, wobei sich die Einrichtungen aber jeweils Schwerpunkte gesetzt haben. Historisch ist es bei der Diakonie der evangelischen Kirche in Schwäbisch Gmünd z.B. der Fachbereich Migrationsberatung, besonders mit der Zielgruppe der Aussiedlerfamilien. Hunderte Menschen suchen alljährlich in der diakonischen Beratungsstelle im Augustinus-Gemeindehaus Schwäbisch Gmünd auch Rat und Hilfe in unterschiedlichen Notlagen. Dazu gehören auch Schwangerschaftskonfliktberatung, Kurberatung und die Drogenproblematik. Im Verbund mit Aalen werden weitere Beratungsangebote unterbreitet. Stark nachgefragt ist hierbei auch die Schuldnerberatung. Mit Einrichtung der neuen Stelle von Diakonin Isolde Rau-Mack wird nun in Schwäbisch Gmünd auch ein neuer Schwerpunkt unter der Überschrift „Soziale Lebenberatung“ gesetzt. Die neue Mitarbeiterin ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist Diplom-Sozialarbeiterin. In ihrer beruflichen Laufbahn gibt es vielfältige Stationen und Weiterbildungen, so auch im Bereich der Entspannung und Stressbewältigung durch Tanztherapie und der Psychotherapie. Überwiegend war sie bislang im Bereich der Erwachsenenbildung engagiert, u.a. in Stuttgart. Kreisgeschäftsführerin Sylvia Caspari zeigte sich beim Pressegespräch hocherfreut, eine solche kompetente und vielfältig erfahrene Mitarbeiterin als Nachfolgerin von Diakon Konrad Widmann für Schwäbisch Gmünd willkommen heißen zu dürfen. Die „Soziale Lebensberatung“ wird als niederschwelliges Angebot beschrieben, das sich an Menschen richtet, die in persönlichen Notlagen verzweifeln und alleine keinen Ausweg mehr sehen.
Es sei, so wird skizziert, ein oft verzweifelter und dennoch wichtiger Schritt, der dann zu einem Zuhören und zu einem Gespräch führt, das koordiniere und weiterhelfe, wenn sich jemand an die Beratungsstelle der Diakonie wende. Ein Prinzip sei es, so wurde betont, dass bei einem ersten, meist telefonischen Kontakt, ganz schnell, flexibel und zeitnah ein Beratungstermin im Augustinus-Gemeindehaus zustande komme.

Die Türen und die Telefonleitungen der Gmünder Diakonie im Augustinus-Gemeindehaus stehen offen: Montag bis Freitag 6 bis 12 Uhr; Montag, Dienstag, Donnerstag 13 bis 17 Uhr. Ansonsten nach Vereinbarung. Die Telefonnummer: 07171/63244. Internet: diakonie-schwaebisch-gmuend.de.
 
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