Die evangelische Altenheimat plant mit zwei Büros ein neues Melanchthonhaus an der Parlerstraße
Zwei Büros sind in der engeren Wahl; die Entscheidung darüber, wer das neue Gmünder Melanchthonhaus planen wird, steht im April an. Die ersten Entwürfe sind derzeit im Rathaus zu sehen.
SCHWÄBISCH GMÜND
(bt). Das Gmünder Büro Klaiber + Oettle ist mit dem am Josefsbach orientierten „grünen Zimmer“ und dem Augenmerk auf einen lebenswerten Lebensabend ebenso in der engeren Wahl wie das Büro „Schlude Ströhle Architekten BDA“ in Stuttgart. Beide haben offenbar die Anforderungen des Raumprogramms umgesetzt und auch städtebaulich überzeugt. Hans Kübler, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied der Stiftung Evangelische Altenheimat, erklärte gestern, beide Büros erhielten nun die Möglichkeit, Anregungen mitaufzunehmen. Wer den Zuschlag erhält, entscheiden am
20. April Vertreter der Stadt, des evangelischen Vereins Schwäbisch Gmünd, der Altenheimat und der FWD Hausbau– und Grundstücks
GmbH. Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein, Anfang
2012 will die Altenheimat das neue Melanchthonhaus in Betrieb nehmen. Bis dahin werden fünf bis sechs Millionen Euro investiert. Geplant werden
62 bis
65 Einzelzimmer für Pflegebedürftige Menschen, wie es die neue Heimbauverordnung vorsieht; dabei gibt es durchaus auch Möglichkeiten für Menschen, die sich ein Zimmer teilen wollen. Entscheidendes Element sollen schöne Gemeinschaftsräume und das Wohngruppenprinzip sein, nach dem kleinere Gruppen zusammen leben. Weiter entstehen ca.
20 betreute Wohnungen, die der Bauträger als Eigentumswohnungen veräußert.
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