Heubacher Jagdgenossen auf Reise ins Oberschwäbische — Besichtigung der Firma Liebherr und einer großen Biogasanlage
Der Jahresausflug der Jagdgenossenschaft aus Heubach und Buch führte in diesem Jahr ins Oberschwäbische. Vorsitzender Karl Gebhardt konnte bei der Anreise im modernen Reisebus eine große Zahl von Jagdgenossen willkommen heißen, und alle freuten sich schon auf einen interessanten und geselligen Ausflugstag
HEUBACH (jg) Erstes Ziel war in Kirchdorf/Iller die Firma Liebherr. Dort wurde vom fachkundigen Werksführer zunächst die Firmengeschichte erläutert und die breite Produktpalette der in wenigen Jahrzehnten zum Weltkonzern aufgestiegen Firma vorgestellt. Die Produktpalette reicht vom kompletten Baumaschinenprogramm über Flugzeugfahrwerke bis zu Haushaltskühlgeräten.
Bei der anschließenden Werksführung konnte man die Produktion von Baggern hautnah miterleben und bestaunen, angefangen vom zuschneiden der Stahlplatten, schweißen, lackieren bis zur Endmontage. Die Fa. Liebherr ist ein Musterbeispiel, dass mit unternehmerischen Geschick, innovativen Produktentwicklungen, hoher Fertigungsdichte und im Schwerpunkt heimischer Produktion, es sich nach wie vor erfolgreich am Weltmarkt behaupten lässt. Etwas müde von den Eindrücken und den langen Wegen durch die riesigen Produktionshallen erhielten die Ausflugsteilnehmer ein Mittagessen in der Werkskantine.
Nachmittags stand die Besichtigung einer Biogasanlage bei Oberopfingen auf dem Programm.
14 Landwirte mit einer Bewirtschaftungsfläche von
1000 Hektar haben zusammen eine Gesellschaft gegründet, welche die Biogasanlage mit
1000 Kilowatt Leistung betreibt. Beeindruckend ist sowohl die Investitionssumme von
3,
5 Millionen Euro als auch die riesigen Fahrsilos, in welchen die Silage für den Betrieb der Anlage gelagert wird.
Ab dem Frühjahr wird auch die Abwärme genutzt. Hierzu hat sich in dem Teilort eine Genossenschaft „Nahwärme Oberopfingen“ gegründet, welche sich zum Ziel gesetzt hat, den Weiler umweltfreundlich und kostengünstig mit Wärmeenergie zu versorgen, welche von der Biogasbetreibergesellschaft gekauft wird.
Derzeit wird von der Genossenschaft in einem ersten Bauabschnitt ein vier Kilometer langes Leitungsnetz gebaut , mit dem aktuell über
80 Gebäude mit Wärmeenergie versorgt werden können — darunter auch der Kindergarten und das ehemalige Rathaus.
Nachdem alle Fragen geduldig und kompetent vom stellvertretenden Vorsitzenden der Nahwärmegenossenschaft beantwortet wurden, galt es wieder die Rückreise anzutreten. Der gesellige Abschluss fand in Rotensohl im Gasthaus „Waldhorn“ statt. BM Maier dankte im Namen aller Teilnehmer dem Vorstand der Jagdgenossenschaft und insbesondere dem Vorsitzenden Gebhardt für die Organisation der rundum gelungenen Ausflugsfahrt.
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