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» Schwäbisch Gmünd | Donnerstag, 18. März 2010

Archäologische Untersuchungen und Dokumentationen werden jedoch laufend fortgesetzt

Tagtäglich versammelt sich eine große Zuschauerkulisse am Remswehr. Denn die Abbrucharbeiten für die Landesgartenschau sind spannend und geben interessante Einblicke und auch Funde frei.

Schwäbisch Gmünd (hs). Zwischenzeitlich wurde das jetzt im oberen Bereich überwiegend trockengelegte Remswehr auch von Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes unter die Lupe genommen – ohne weitere Erkenntnisse. Denn ältere Gmünder hatten berichtet, dass in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs in diesem Bereich auch Waffen und Munition „entsorgt“ worden seien. Davon wurde bislang nichts mehr gefunden. Dafür tauchte viel anderer Schrott auf, so eine ganze Anzahl von Fahrrädern und Einkaufswagen, vermutlich allesamt und irgendwann einmal „entführt“. Rathaus-​Pressesprecher Markus Herrmann berichtete gestern, dass die bisherigen archäologischen Untersuchungen keinen Hinweis auf einen mittelalterlichen Ursprung von Keramik– und vor allem Holzfunden ergeben hätten. Die eindrucksvolle Holzkonstruktion, die im Betonwehr entdeckt worden war, stamme aus dem 19., allenfalls aus dem 18. Jahrhundert. Dennoch werde die Arbeit am Remswehr weiterhin archäologisch beobachtet, um Funde zu dokumentieren. Die historischen Eichenbalken aus dem Remswehr werden zunächst auch gesammelt und gelagert, um die Frage einer möglichen Verwendung zu klären. Das Remswehr macht nun einer Renaturierung des Gewässers mit naturnahen Rampen Platz.
 

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