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» Schwäbisch Gmünd | Freitag, 19. März 2010

Hauptversammlung bei der ZFLS-​Rentnergemeinschaft — Trend ist die Elektrolenkung

Der Vorsitzende der ZFLS–Rentnergemeinschaft, Franz Reichenauer, begrüßte alle Rentnerinnen und Rentner zur Hauptversammlung.

SCHWÄBISCH GMÜND (pm). Ganz besonders hieß er den Leiter Personal– und Dienstleistungen, Hermann Sauter, von der Sozialabteilung Herrn Schneider, den alten und neuen Betriebsratsvorsitzenden Harald Brenner mit seinem Stellvertreter, Elmar Kluske, den Vorsitzenden des Rentnerchors Siegfried Hörsch, sowie den Vorsitzenden der ZFLS–Rentnergemeinschaft Berlin, Wolfgang Pietschke, willkommen.
Reichenauer berichtete, dass es Ende des Jahres 2009 nur acht Rentner mehr waren als Ende 2008. Er bedauerte sehr, dass sich die Rentner/​-​innen zwar zu den Veranstaltungen anmelden, aber dann leider nicht kommen, was an diesem Tag durch den Schneefall noch zu entschuldigen sei. Weiter berichtete er über den vergangenen Faschings-​Nachmittag, der in jeder Beziehung gelungen war. Außerdem ging er auf die kommenden Veranstaltungen ein, so sei am 17. April die Konzern-​Kegelmeisterschaften hier in Schwäbisch Gmünd, am 7. Mai die Frühjahrswanderung, das Gartenfest im Juli und im September die Herbstwanderung. Er bedankte sich beim Ausschuss für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr, so seien unter anderem 179 Rentnerinnen und Rentner, die einen runden Geburtstag hatten, vom Ausschuss besucht worden. Dabei seien über 4000 km gefahren worden, und das alles unentgeltlich.
Der Vorsitzende des Rentnerchors, Siegfried Hörsch, bedauerte, dass durch drei Todesfälle leider nur noch 30 aktive Sänger im Chor seien. In diesem Zusammenhang berichtete er auch, dass der langjährige Vorsitzende und Dirigent, Theo Hinderberger, ebenfalls gestorben sei. Als besonderes Konzert erwähnte er das gemeinsame Singen mit dem Gmünder Gesangverein 1823 und dem Chor aus Idar-​Oberstein.
Der neue Leiter Personal und Dienstleistungen, Hermann Sauter, stellte sich anschließend vor. Er war bis vor kurzem noch bei der ZF AG in Friedrichshafen tätig. Sauter gab einen Bericht zur Lage der ZFLS ab. Das Gmünder Werk habe sich soweit erholt, dass die Kurzarbeit ab April vorerst beendet werden kann. Leider sei dies für Bietigheim nicht der Fall, weil dort in der Mehrheit für Nutzfahrzeuge gearbeitet wird und diese Sparte sei zur Zeit noch um 50 Prozent gegenüber 2008 eingebrochen.
Dank der Elektrolenkung, die die Zukunft sei, gehe es der ZFLS wieder besser, zumal bei Geschäften mit China und Russland ein Zuwachs zu verzeichnen sei. Für das zweite Halbjahr könne er noch keine verlässlichen Zahlen nennen, es könnte aber schwächer werden.
„An der Zeit, dass die ZFLS
wieder Geld verdienen muss“
Der Betriebsratsvorsitzende Brenner sagte, dass er immer wieder gerne die Veranstaltungen der Rentnergemeinschaft besuche und auch gerne dort mitmache. So auch am vergangenen Faschings-​Nachmittag, an dem er als eine der Jakob-​Sisters aufgetreten sei. Auch Brenner ging auf die Geschäftslage ein und betonte, dass andere Firmen Leute entlassen haben, die ZFLS aber nicht. Von den 1942 Personen, die in Kurzarbeit waren, jetzt seien nur noch 19, die aber ab April auch wieder normal arbeiten könnten. Brenner ist der Meinung, dass es an der Zeit sei, dass die ZFLS wieder Geld verdienen müsse, um notwendige Investitionen in Gebäude zu tätigen.
Brenner ging auch noch kurz auf die vergangene Betriebsratswahl und die konstituierende Betriebsratssitzung ein (die Rems-​Zeitung berichtete) und betonte, dass es ohne eine starke Gewerkschaft nicht gehe und war der Meinung, dass sich Externe aus dem betrieblichen Geschehen fernhalten sollten.
Nach der Pause sprach Thomas Poetzel, Leiter in der Entwicklung, zum „Trend in der Entwicklung der ZFLS“. Der Trend sei die Elektrolenkung. Er erklärte das Funktionsprinzip anhand von Bildmaterial. Man wolle weg von der Hydraulik. Bei Zahnstangen-​Elektrolenkungen arbeitet anstelle eines hydraulischen Systems ein elektrisches System. Die Elektrolenkung spare allein 0,2 bis 0,4 Liter Sprit pro 100 km. Die Lenkungen allgemein werden dahingehend entwickelt, dass man im Stau das Lenkrad loslassen könnte und das Fahrzeug seinen Weg alleine fährt. Ferner werde ein Ausweichassistent und ein Einparkassistent entwickelt. Leider könne diese Technik nicht für Nutzfahrzeuge angewendet werden.
 

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