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» Ostalbkreis | Freitag, 19. März 2010

Heimat– und Geschichtsverein zieht bei der Jahreshauptversammlung Bilanz und freut sich auf den „Historischen Markt“

Bei der Hauptversammlung des Heimat– und Geschichtsvereins im Gasthaus Adler ließ Josef Breitmeier die Haus– und Flurnamen in Lautern aufleben, die er zusammen mit seiner Frau Martha in einer Broschüre, die weiterhin auf dem Rathaus zu erwerben ist, zusammengefasst hat.

HEUBACH-​LAUTERN (en). Vorsitzende Brigitte Kuhn machte auch im Namen der Schriftführerin Claudia Killer einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Sie bezeichnete es als ein erfolgreiches Jahr, denn es war ein Jahr, in dem wieder ein Theaterstück von Lisa Elser aufgeführt wurde. Zum Theaterstück „Die Geigenfee von Lautern“ wurden Schauspieler über das Amtsblatt öffentlich gesucht. Im April ordnete Johannes Dunkl den Spielern ihre Rollen zu. Auf dem Dorfplatz gestalteten Vereinsmitglieder ein großes Osternest und sie bewirteten die Maibaumfeier. Die Pflege für das Rohledergrab übernahm der Heimat– und Geschichtsverein, wozu auch das Restaurieren des Grabsteins zählt. Die neuen Kulissen wurden im Keller der Raiffeisenbank hergestellt. Der Erntewagen auf dem Dorfplatz wurde gestaltet. Zusammen mit dem Liederkranz veranstaltete man das Kirchweihfest mit Preisverleihung des Blumenschmuckwettbewerbs. Mit sechs Aufführungen an den letzten beiden Oktoberwochenenden, die alle ausverkauft waren, ging für die Spieler eine intensive Probenzeit zu Ende, die mit dem Gelingen und dem Applaus des Publikums belohnt wurde. Im Januar gab es ein Helferfest für das Theaterstück.
Als wichtige Termine für dieses Jahr nannte Kuhn am 21. Mai die Tunnelbesichtigung in Gmünd sowie den Historischen Markt am 18. und 19. September, für den die Planungen bereits auf Hochtouren laufen. Die Jahreschronik las Andrea Borchert. Auch die Kassiererin Toni Schips sprach von einem erfolgreichen Jahr und einem noch nie da gewesenen Buchungsumfang. Kassenprüfer Gerhard Hölldampf sprach auch im Namen von Susanne Knöpfle-​Kuhn und bescheinigte Toni Schips eine topp geführte Kasse. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Bei den Wahlen gab es im Ausschuss nur eine Veränderung: für Wolfgang Krieg rückte seine Frau Marianne nach.
In seinem Grußwort bedankte sich Ortsvorsteher Bernhard Deininger für die Arbeit des Heimat– und Geschichtsvereins. Dazu zählen die Dokumentation dessen, was in der Gemeinde das Jahr über gewesen ist, sowie die Pflege des Ortsbildes mit der Dekoration zu Ostern, zum Erntedank, sowie der Durchführung des Blumenschmuckwettbewerbs seit fast zehn Jahren. Ganz markant im abgelaufenen Vereinsjahr die Geigenfee von Lautern. Der diesjährige Historische Markt stehe wieder auf den drei Säulen Handwerk, historisches Dorfleben und bäuerliches Leben, so der Ortsvorsteher. Ein wichtiges Ziel ist für Deininger auch das Zusammenführen der in verschiedenen Räumlichkeiten gelagerten historischen Gegenstände. Für die Erweiterung der Gemeindehalle sieht er es für notwendig an, einen Förderverein „Pro Halle“ zu gründen. Dafür ist ihm die Zusammenarbeit der Vereine sehr wichtig.
Josef Breitmeier begann seinen Vortrag über die Haus– und Flurnamen, dass diese teilweise seit Jahrhunderten vorhanden sind, wie in den alten Verzeichnissen auf dem Rathaus zu entnehmen sei.
 

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