Theateraufführung des Musikvereins Holzhausen sorgte mit guten Schauspielleistungen für gute Unterhaltung
Am vergangenen Wochenende gelang es dem Musikverein Holzhausen wieder einmal, mit zwei äußerst gelungenen Theateraufführungen die Gemeindehalle Eschach zu füllen und die Lachmuskeln des Publikums zu beanspruchen. Von Christine Fila
ESCHACH-HOLZHAUSEN. Bereits zum fünften Mal investierten die jungen Spieler viel Freizeit, um die Aufführung eines Theaterstücks zu inszenieren. Und stets gelingt ihnen eine exzellente Stückauswahl, die zum Publikumsrenner wird. In diesem Jahr stand das Stück „A Mädle muss her“ auf dem Spielplan. Ein Stück um eine Erbschaft die viel „Zündstoff“ und „Verwicklungen“ mit sich bringt.
Die beiden Schwestern Anna (gespielt von Tanja Grau) und Magda (Daniela Haschka) leben – so hat es den Anschein – schier unzertrennlich mit ihren Familien in einer Wohnung. Wobei die beiden Ehemänner Franz (Michael Häberle) und Emil (Ralf Sommer) nur die zweite Rolle spielen. Sie tragen ihr Schicksal aber mit Humor und konzentrieren sich auf ihre Abstecher in die „schwarze Katz“.
Aber da sind ja auch noch deren beiden Kinder Manuela (
MV–Holzhausen-Neuling Claudia Kaufmann) und Fabian (Christian Kunz). Doch der Schein trügt und die Idylle bricht schlagartig zusammen, als die dritte Schwester stirbt und ein gnadenloser Kampf um das Erbe beginnt. Die Verstorbene hatte nämlich testamentarisch verfügt, dass derjenige erben soll, in dessen Familie als erstes ein Mädchen zur Welt kommt. Jetzt geht es nicht nur in den Schlafzimmern zur Sache. Auch Wachtmeister Willi (Jens Harz) als Vorsitzender des Tierschutzvereins und der Herr Pfarrer (Neuling Christian Drexel) mischen mit nicht ganz legalen Machenschaften mit – denn wenn innerhalb von zwei Jahren kein Mädchen geboren wird, erben sie.
Doch für die beiden Männer werden bald die körperlichen Anstrengungen zu groß, und sie sehen ihren Besuch in der „Schwarzen Katz“ in Gefahr. Handeln ist angesagt und so klären sie ihre Kinder Fabian und Manuela auf, denn die könnten ja auch als potenzielle Erben genützt werden. Dann versetzen sie ihre Frauen zusammen mit dem Pfarrer und dem Wachtmeister durch K.-o.-Tropfen in einen Tiefschlaf.
Doch Ende gut alles gut. Denn letztendlich ermöglichen Fabian und Manuela allen Familien den Vorteil der Erbschaft, da sie sich unbemerkt von den Eltern verliebt haben und Nachwuchs erwarten.
Die Regie hat in gewohnter Weise Rolf Späth übernommen, und die Maske wurde auch wie in den vergangenen Jahren von Heidi Niemietz aufgelegt, souffliert wurde von Nadine und Julia Harz. Der Musikvereinsvorsitzender Roland Haag freute sich über die zahlreichen Besucher und dankte den Theaterspielern für ihren Einsatz. Bei so gelungenen Veranstaltungen ist es natürlich nicht verwunderlich, dass sich sowohl das Ensemble als auch die Besucher bereits auf ein neues Stück im kommenden Jahr freuen.
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