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Freitag, 19. März 2010
World Jiu Jitsu Federation Deutschland traf sich zur bundesweiten Hauptversammlung und Trainerschulung in Leinzell
(pm). Leinzell stand am Wochenende ganz im Zeichen der Selbstverteidigung. Am Samstag fand ein hochkarätiger Lehrgang für Trainer und Assistenztrainer Jiu-Jitsu der World Jiu-Jitsu Federation Deutschland statt, am Sonntag traf man sich zur bundesweiten Hauptversammlung.
Mit insgesamt
76 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet war der Lehrgang sehr gut besucht und es zeigte sich, dass die WJJF D eV. mit ihrem Konzept, die Trainer und Assistenztrainer gemeinsam auszubilden auf dem richtigen Weg ist. Für den Ausrichter — das junge Dojo Musashi der
SG–Leinzell, war die Organisation eine riesige Herausforderung, da das Dojo zum ersten Mal eine solche Aufgabe zu bewältigen hatte. Die Anwesenheit des kompletten Präsidiums, der WJJF, unterstrich dadurch die Wichtigkeit dieser Veranstaltung.
Der Lehrgang wurde durch den WJJF-Präsidenten, Josef Oberhollenzer, eröffnet. Anschließend konnten der Bürgermeister Ralph Leischner und die Vorsitzende der
SG–Leinzell, Karin Zeller, ihre Grußworte an die Teilnehmer sowie die Referenten (Josef Oberhollenzer,
6. Dan; Martin Gerstner,
6. Dan; Torsten Kosuch
5. Dan; Uli Häßner
5. Dan; Richi Schmid
5. Dan; Stefan Biallas
5. Dan, richten.
Die Lehrinhalte, Darstellung von individuellen Handlungskomplexen im Training, Hanbo-Jitsu (Stockkampf) als alternative für Jedermann, Zirkeltraining, Aufwärmspiele, Ausdauertraining auf der Matte, Kyusho-Jitsu als Hilfsmittel der Selbstverteidigung, konnten von den Referenten in einer kurzweiligen Darstellung vermittelt werden und anschließend von den Teilnehmern auf der Matte geübt werden. Nach der Lehrgangsauswertung wurden die Teilnehmer verabschiedet und zu einem gemütlichen Beisammensein in den Leinhof nach Mulfingen eingeladen. Dort wurde in Gesprächen das gelernte verarbeitet und vertieft. Gleichzeitig wurden neue Kontakte geknüpft und Freundschaften der Budosportler geschlossen und erneuert.
Am Sonntag nahmen die Dojoleiter an der Hauptversammlung der WJJF teil, welche im Cafe Leinmüller in Leinzell stattfand. Bei den Neuwahlen wurden Josef Oberhollenzer (Präsident) und Torsten Kosuch (Vizepräsident) einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Oberhollenzer betonte, dass der Verband die nicht immer einfache Gratwanderung zwischen Bewahrung der Traditionen und der Öffnung für Neues machen müsse. Die WJJF lege größten Wert darauf, die Ideale der Budokünste zu pflegen, denn Jiu Jitsu sei mehr als eine Sportart unter vielen anderen. Richy Schmid wurde anschließend mit dem
3. Dan Hanbo-Jitsu ausgezeichnet und gehört damit zu den wenigen Budosportlern in Deutschland die diese Graduierung tragen dürfen.
Bei den Abschlussworten bedankt sich der Präsident nochmals bei der
SG–Leinzell, für die Durchführung des Lehrganges mit Hauptversammlung und lobte das komplette Team des Dojos mit ihrem Trainer Michael Bleicher.
Das Dojo Musashi der
SG–Leinzell hat sich mit der Ausrichtung dieser Veranstaltung den Respekt der WJJF sowie der Mitglieds-Dojos erarbeitet und wird aufgrund der perfekten Organisation und Durchführung auch weiterhin im Verband tätig sein und solche Events ausrichten.
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