Gedenkgottesdienst im Haus Kielwein in Heubach
Kieselsteine, Scherben und Rosenblätter symbolisierten die Stationen eines Lebensweges im Rahmen des Gedenkgottesdienstes im Haus Kielwein in Heubach.
HEUBACH. Mit einem Gedenkgottesdienst haben Angehörige, Freunde, Verwandte und Mitarbeiter des Johanniter-Pflegewohnhauses Kielwein in Heubach an alle verstorbenen Bewohner des Jahres
2009 gedacht.
Pfarrerin Sabine Löffler-Adam von der evangelischen Kirchengemeinde Heubach führte einfühlsam durch die Andacht. Sie erinnerte an den gemeinsamen Lebensweg, den die Anwesenden mit dem geliebten Menschen gegangen sind.
Symbolisch legten die Gottesdienstbesucher auf einem mit verschlungenen Tüchern dargestellten Lebensweg gemeinsame Erlebnisse und Stationen aus. Kieselsteine standen für die Stolpersteine und Hürden im Leben, glitzernde Dekosteine für die schönen und glanzvollen Momente. Scherben stellten die Brüche, das Zerspringen von Hoffnungen und Wünschen dar. Rosenblätter symbolisierten Liebe und Zuneigung und die schönen Momente, die man gemeinsam erlebt hatte. Die wunderbar feierliche und besinnliche Atmosphäre wurde unterstrichen von einer musikalischen Begleitung durch Geige und Klavier.
Angehörige beim Prozess des Loslassens unterstützen
Während für jeden Verstorbenen eine Kerze entzündet wurde, konnte jeder die gemeinsame Zeit noch einmal in seinen Gedanken aufrufen. Jutta Krauß, die Einrichtungsleiterin der Rosensteinhäuser, der Johanniter, dankte allen, die den Gottesdienst so feinfühlig vorbereitet und gestaltet hatten. Menschen nicht nur aus dem Leben zu begleiten, sondern auch deren Angehörige und Freunde bei diesem Prozess des Loslassens und Begleitens zu unterstützen, ist eine Aufgabe, die in der Konzeption der Rosenstein-Pflegewohnhäuser verankert ist.
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