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» Schwäbisch Gmünd | Mittwoch, 24. März 2010

8 ehrenamtlich Engagierte erhielten gestern im Evangelischen Gemeindehaus Arche ihren Sozialführerschein überreicht

Um ehrenamtliche Mitarbeiter für die Arbeit in sozialen und kirchlichen Einrichtungen zu gewinnen, wurde auch in Bettringen im Oktober des vergangenen Jahres der Sozialführerschein ins Leben gerufen. Mit Erfolg: Gestern wurden die 18 erfolgreichen Teilnehmer zertifiziert. Von Nicole Beuther

SCHWÄBISCH GMÜND. In den vergangenen Monaten hatten sie Einblick in die unterschiedlichen Betätigungsfelder ehrenamtlichen Engagements bekommen.
Wie bedeutend das Ehrenamt für die Gesellschaft, aber auch für die Ehrenamtlichen selbst ist, wurde gestern in den Grußworten deutlich. So sagte Claudia Müller-​Attinger von der Evangelischen Kirchengemeinde: „Ehrenamt bedeutet Zeit und Aufwand, gleichzeitig gibt es einem aber auch ganz viel.“ Andreas Oberle von der Katholischen Kirchengemeinde sprach in Bezug auf das Ehrenamt in der Kirche von einer tragenden Säule, „ohne Ehrenamt geht nichts“. Wer nicht ständig bereit sei, dazuzulernen, an dem gehe ein Teil des Lebens vorbei, so Dr. Wolfgang Lang, Präsident der Rotarier. An die Teilnehmer gerichtet fügte er hinzu: „Sie haben viel dazugelernt.“ Die Rotarier hatten das Vorhaben mit einer großzügigen Spende unterstützt. Lang bat, das Gelernte auch in der Praxis anzuwenden. Es sei wie beim Autoführerschein: „Wenn man nicht fährt, dann verlernt man es wieder.“ Der Sozialführerschein sei ein Instrument, um den Einstieg in die Praxis zu erleichtern und die Freude am Ehrenamt zu erhalten, so Johann Grampes, Bürgermentor und Moderator der Veranstaltung. Auch für die Stadt Schwäbisch Gmünd sei das Ehrenamt sehr wichtig, so Hans-​Peter Reuter, der als Vertreter der Stadt gekommen war. Aus diesem Grund gebe es in Schwäbisch Gmünd bald die Stabstelle „Bürgerschaftliches Engagement“.
Die Kooperationspartner des Sozialführerscheins in Bettringen: Caritas Ost-​Württemberg, Kreisdiakonieverband Ostalbkreis, Stiftung Haus Lindenhof, Katholische Seelsorgeeinheiten in Ober– und Unterbettringen.
 

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