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» Ostalbkreis | Donnerstag, 25. März 2010

Michael Eller gibt seine Kandidatur für das Bürgermeisteramt bekannt

„Eschach entscheidet!“ lautet das Motto des vierten Kandidaten zur Bürgermeisterwahl in Eschach, Michael Eller. „Ich will ein Bürgermeister zum Anfassen sein!“ betont der 39-​Jährige.

SCHWÄBISCH GMÜND. „Dieses Motto ist durchaus doppeldeutig gemeint“ erläutert Eller. Zum einen mache es deutlich, dass Eschach mit nunmehr vier durchaus unterschiedlichen Kandidaten wirklich entscheiden muss, wer letzten Endes das Rennen ums Rathaus macht. Zum anderen, und dieser Aspekt stelle gleichzeitig einen zentralen Inhalt seines Wahlkampfes dar, ist es Eller sehr wichtig, künftige Verwaltungsentscheidungen in direktem Kontakt mit dem Bürger, verbunden mit einer hohen Transparenz, herbeizuführen.
Neben seinen wirtschaftlichen Kompetenzen und seinem unternehmerischen Denken als Ausbilder für kaufmännische Berufe an der Deutschen Angestellten Akademie, besitzt Eller auch pädagogische Berufserfahrung als langjähriger stellvertretender Leiter einer großen sozialen Einrichtung in der Landeshauptstadt Stuttgart. Als gelernter Bürokaufmann, Jugend– und Heimerzieher und Fachwirt für Organisation und Führung mit reichlich Berufserfahrung sieht sich Eller bestens gewappnet, die Herausforderungen eines Bürgermeisteramtes in Eschach zu meistern.
Ein besonderes Anliegen ist es Eller, die ortsansässigen Vereine in ihren Bestrebungen um eine gute Nachwuchsarbeit zu fördern. „Die Vereine in Eschach leisten einen wichtigen Beitrag zu einem gelungenen Gemeindeleben und müssen dabei selbstverständlich von Amtswegen geehrt und unterstützt werden“. Dies will Eller in Form von Bürgerversammlungen, Bürgerfesten aber auch regelmäßig stattfindenden Bürgergesprächen künftig in den Mittelpunkt seines Handelns stellen.
Seine persönliche politische Philosophie bezeichnet Eller als konservativ, fortschrittlich und weltoffen. „Heimat erhalten und Zukunft gestalten!“ dieses Motto möchte Eller mit viel Eigenengagement und kreativen Ideen in die Gemeindeentwicklung einbringen.
„Ich bewerbe mich erst jetzt für das Bürgermeisteramt in Eschach, weil ich mir vor meiner Bewerbung ein genaues Bild der Gemeinde machen wollte. In den letzten Wochen habe ich mich intensiv mit den Haushaltsplänen der letzten acht Jahren auseinandergesetzt. Ich habe die Zeit bis zu meiner offiziellen Bewerbung genutzt, um mit vielen Bürgern ins Gespräch zu kommen. Diese Erfahrungen haben mir klar gemacht, dass meine wirtschaftlichen und sozialen Kompetenzen sehr gut zum Bürgermeisteramt in Eschach passen. Mein tatkräftiger Einsatz für ein angenehmes Klima in Verwaltung und Gemeinde, die Fähigkeit Verwaltungsarbeiten effizient und bürgernah zu organisieren und meine Kompetenz in Wirtschaftsfragen geben mir die Überzeugung die anstehenden Aufgaben lösungsorientiert zu meistern. Eschach und ich — wir passen zusammen. Aus diesem Grund werde ich im Falle meiner Wahl selbstverständlich umgehend nach Eschach ziehen“.
„Mit meinen 39 Jahren bin ich noch nahe genug an der Jugend — und alt genug, um Familien und Senioren zu verstehen. Ein ideales Alter um jetzt als Bürgermeister meine reichhaltige Lebenserfahrung in den Dienst einer Gemeinde zu stellen“ erläutert Eller seine Kandidatur.
In seiner Freizeit engagiert sich Eller, seit Jahren in der kirchlichen Jugendarbeit. Er ist Gründer und Leiter des christlichen Chores „Aufbruch“ und war jahrelang Gesamtleiter einer großen Waldheimfreizeit für Kinder. Durch diese und zahlreiche andere Freizeitaktivitäten hat sich Eller auch überregional einen Namen gemacht. Die richtige Frau fürs Leben habe er dabei bisher noch nicht gefunden, „aber vielleicht wartet die ja auf mich in Eschach“ schmunzelt Eller.
Bürgernähe ist Eller wichtig, dies soll sich auch in den vielzähligen Bürgerveranstaltungen in Eschach zeigen. „Mir ist es wichtig, dass wirklich jeder Bürger eine gute Möglichkeit bekommt, mit mir ins Gespräch zu kommen. Aus diesem Grund habe ich vor, bis zum 13. Juni mindestens 1840 Hände zu schütteln“ so Eller. Dafür will er mehrere Termine für Bürgergespräche anbieten: Sa., 10. April um 20 Uhr in der Gaststätte Lamm; Do., 15. April um 20 Uhr im Dorfhaus Holzhausen; Fr., 16. April um 20 Uhr im Museumsstüble Seifertshofen; So., 18. April um 11 Uhr im Vereinsheim Tennisverein Eschach; Do., 22. April um 20 Uhr im Vereinsheim FC Eschach; Sa., 24 April um 20 Uhr im Fröschle; Do., 10. Juni um 20 Uhr in der Gaststätte Kopp (Eschach) speziell für die Dorfjugend und junge Eltern.
 

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