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» Ostalbkreis | Freitag, 26. März 2010

Mitgliederversammlung des Maschinenrings Ostalb mit interessantem Referat /​Dankeschön an die Winterdienstleister

Kürzlich fand in Hüttlingen die elfte Mitgliederversammlung des Maschinenrings Ostalb statt. Die Veranstaltung wurde von rund 230 interessierten Landwirten besucht.

OSTALBKREIS. Nach der Eröffnung und Begrüßung und drei Grußwort-​Rednern, hielt der Vorsitzende Jörg Auchter seinen Vorstandsbericht. Es wurden zahlreiche Termine und Veranstaltungen angesprochen. Das Schlagwort „Eigenmechanisierung ist out, Maschinen vom Ring sind in“ machte die Runde. Neu im Leistungsangebot sind ein Mietschlepper (150 PS), ein Güllefaß mit zwölf Kubikmetern und ein Mulchgerät. Eine Ehrung wurde dem Ring zuteil durch die Einladung der Maschinenringe Deutschland GmbH zum Treffen „Meet the best“. Zu einer großen Feier wurden 50 der 260 Maschinenringe in Deutschland nach Neuburg/​Donau eingeladen.
Geschäftsführer Günter Weidmann berichtete über die Umsätze im Maschinenring e.V. und in der Tochter–GmbH. Es fand ein Mitlgiederzuwachs auf 1189 Mitglieder statt. Die Umsätze waren zwar in ein paar Bereichen leicht rückläufig, aber in den Winterdiensten und besonders in der Photovoltaik wurde kräftig zugelegt.
Es wurden 65 PV-​Anlagen mit einer Gesamtinvestitionssumme von fast elf Millionen im Jahre 2009 vermittelt. In der Betriebs– und Haushaltshilfe wurden 30 000 Einsatzstunden geleistet. Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation wurden hervorragende Umsätze erzielt. Den Kassenbericht trug Edmund Dörrer vor. Vorstand und Geschäftsführung wurden entlastet.
Anschließend fanden die Wahlen statt. In der Vorstandschaft gab es keinerlei Änderungen. Im Beirat stellte sich Moritz Ebert nicht mehr zur Verfügung. Für ihn wurde Hermann Bölstler jun. gewählt. Bei den Kassenprüfern gab es auch einen Wechsel: für Kaspar Mayer rückte Elmar Kinzler nach. Die Zuhörer konnten einem sehr interessanten Erfahrungsbericht vom Land– und Energiewirt Karl-​Josef Neher teilhaben. Herr Neher schilderte seinen Weg zur Freiflächenanlage mit der Fa. Novatech und dem Maschinenring. Nach über 1,5 Jahren Vorplanung und Unterstützung durch den Bürgermeister Dannemann konnte die „Härtsfeld-​Solar GmbH Dorfmerkingen“ Mitte Dezember das letzte der 1112 Module montieren. Auf gut vier Hektar Fläche beläuft sich die erste Freiflächenanlage des Ostalbkreises. H. Neher appellierte an die Gemeinden, die Photovoltaik — speziell die Freiflächenanlagen — mehr zu unterstützen. Mit regionalen Investoren sollte die Wertschöpfung in der Region belassen werden. Der Referent sieht auch weiterhin eine gute Chance für die Freiflächenanlagen.
Zum Ende der Versammlung wurden die „Winterdienstleister“ als Dank für die hervorragende Arbeit in den letzten Monaten mit Winterjacken für die nächste Saison beschenkt.
 

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