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Freitag, 26. März 2010
Volleyball, Regionalliga: Zum Saisonfinale gastiert mit Heidelberg ein Absteiger
Der dritte Rang in der Regionalliga ist der DJK Gmünd nicht mehr zu nehmen, sollte es im letzten Spiel der Saison nicht zu einer faustdicken Überraschung kommen. Der Gegner, die TSG–Heidelberg-Rohrbach, kann in dieser Saison gerade einmal einen kärglichen Sieg vorweisen. Los geht’s um 19.30 Uhr in der Römersporthalle. Von Matthias Bolsinger
Ganz anders die Bilanz der Gmünder Volleyballerinnen: Zehn Siege in
17 Spielen,
40:
28 Sätze, Rang drei in der Tabelle hinter dem TV Villingen und Allianz Volley Stuttgart II. Was die
DJK in dieser Saison als (Wieder-)Aufsteiger geleistet hat, ist wirklich aller Ehren wert. Nach einer Oberliga-Saison, in der das Team das Maß aller Dinge war, gelang auch der Start in die Regionalliga reibungslos: Nach einem Auswärtssieg beim
SSV Ulm folgte ein hervorragender Auftritt zu Hause – der TV Villingen, mit großen Ambitionen gestartet, musste in Gmünd die erste Niederlage einstecken. Dass Villingen aber langfristig nicht beizukommen war, zeigte sich ganz schnell. Der TV, ebenfalls erst aufgestiegen, verlor kein Spiel mehr. Erst am vergangenen Wochenende wackelte der Liga-Dominator wieder. Erneut gegen die
DJK Gmünd, dieses mal aber mit dem besseren Ende auf seiner Seite.
Zu einem erneuten Abstieg, wie in der vorletzten Saison, sollte es bei der
DJK nicht kommen. Carmen Feistritzer hatte vorgesorgt. Mit Lisa Denzinger, Bianka Rößler und Ellen Schneider wurde das Team sowohl in Breite als auch Spitze sinnvoll verstärkt. Schnell hatten sich die Neuzugänge akklimatisiert und ins Spielgefüge der
DJK eingegliedert. Der verstärkte Kader verhinderte aber nicht, dass die Mannschaft im Laufe der Saison immer wieder etwas einknickste und bei ihrer Trainerin Fragen aufwarf. Konstanz, das war nicht immer die Sache der
DJK – doch auch nicht der Konkurrenz: Erst am letzten Wochenende ging der
SSV Ulm zu Hause gegen Burladingen mit
0:
3 überraschend heftig unter. Nach dem fulminanten
DJK–Heimauftritt gegen Villingen folgte das Auswärtsspiel in Heidelberg, wo das Team einen Satz lang schwächelte und erst danach wieder aufdrehte.
Doch damals wie heute fehlt in Heidelberg, abgeschlagen auf dem letzten Tabellenrang, schlichtweg Klasse. Ein einziger Sieg gelang dem designierten Absteiger in den
17 bisherigen Partien. Damals, am
17. Januar in Rohrbach, führte das Team mit
2:
1 gegen die Gäste aus Tübingen, die ihren Augen nicht trauten, was in Satz vier geschah: Beim Stand von
24:
23 für die
TSG zeigte der Schiedsrichter der Tübinger Spielführerin infolge derer Beschwerden eine gelbe Karte, gleichbedeutend mit einem Punkt für den Gegner – und entschied somit die Partie zugunsten der Heidelberger.
Ähnlich kurios müsste es auch am Sonnabend zugehen, wenn die
TSG in der Römerhalle etwas Zählbares erspielen möchte. Die Kräfteverhältnisse sind eindeutig, die
DJK geht als klarer Favorit ins Spiel und möchte seine bisher ausgeglichene Rückrundenbilanz (vier Siege, vier Niederlagen) ins Positive schwenken. Fehlen werden dabei Ellen Schneider und Lisa Federsel. Schneiders Arm steckt weiterhin im Gips und Federsel muss sich wohl aufgrund einer Kahnbeinverletzung an der Hand unters Messer legen. Der Schlusspunkt der Saison könnte zum Schaulaufen der Gmünderinnen werden, die sich am Ende des Spiels den mehr als verdienten Applaus für eine großartige Saison abholen dürfen.
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