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» Schwäbisch Gmünd | Montag, 29. März 2010

Die Entwürfe der sechs Architektur-​Büros für das Gamundia-​Projekt wurden am Samstag der Öffentlichkeit vorgestellt

Zahlreich waren die Bürger am Samstag zur Informationsveranstaltung bezüglich des Gamundia-​Projektes ins Rathaus gekommen. Von Nicole Beuther

SCHWÄBISCH GMÜND. Ein jeder wollte wissen, wie es denn jetzt weiter geht in Gmünd. Eingeladen waren die sechs Architektur-​Büros, die ihre Lösungen und Entwürfe für den „Einhorn-​Bau“ und das Gamundia-​Projekt präsentierten (siehe RZ-​Ausgabe vom 20. März). „Ein Kompliment an die Architekten. Das war keine leichte Aufgabe“, gab es Lob vom Oberbürgermeister. Schritt für Schritt gehe es nun voran, so Richard Arnold. „Wir liegen im Zeitplan.“ Kurz erläuterte der OB nochmals die Eckpunkte, die es umzusetzen gilt. Gefragt sei hier die Mithilfe der Bevölkerung, die bisher gute Ideen eingebracht habe. Geplant ist beispielsweise eine Führung entlang des Josefsbachs am 8. Mai. Er selbst, so erzählte Richard Arnold stolz, habe sich im Rahmen der Kreisputzete vergangenes Wochenende vom Zustand des Josefsbachs überzeugt. Mit beiden Beinen sei er darin gestanden und zu dem Schluss gekommen: „Wir müssen hier was tun.“ Wobei der Baumbestand so weit wie möglich erhalten bleiben solle. Auch auf den Zeiselberg kam der OB zu sprechen. Deutlich wurde, dass er dieses Herzstück nicht ganz außer Acht lassen möchte, auch wenn der Zeiselberg ja in den Plänen der Landesgartenschau derzeit keinen Platz findet. Am liebsten sei ihm dort oben ein Biergarten „wie früher“. Auch hier sei das Engagement von Seiten der Bürger und Vereine gefragt. Der Salvator sei etwas, mit dem man bei der Landesgartenschau „wuchern“ könne und Wetzgau mit Weleda und Schönblick würden bei der LAGA zu Anziehungspunkten. Arnold wies auch darauf hin, dass die Stadt durch die Landesgartenschau andere Investoren anziehe. Als Beispiel nannte er den Bahnhof, der dank des Ziels Landesgartenschau in das Investitionsprogramm der Deutschen Bahn aufgenommen worden sei. Während der Landesgartenschau wolle man dann auch Aufmerksamkeit mit Projekten erreichen, die zu dieser Zeit stattfinden, beispielsweise „Neue Mobilität“ und „Natur in Bewegung“. Der Oberbürgermeister sprühte geradezu vor Tatendrang und verkündete: „Ich bin nicht OB von Gmünd geworden, damit man später sagt, zwischen Stuttgart und Aalen gibt’s nichts!“ Und schmunzelnd fügte er an: „Ich will, dass man später sagt: ‘Wo ist Aalen?’.“ Die Entwürfe der sechs Architekten sind noch bis zum 12. April im Haus Rettenmayer ausgestellt.
 

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